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Bericht: Viel mehr Impfzertifikate als Impfungen

Von afp
Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Mitarbeiter prĂĽft ein Impfzertifikat (Symbolbild): Laut einem Bericht wurden Millionen mehr digitale Zertifikate ausgestellt als Impfdosen verabreicht.
Mitarbeiter prĂĽft ein Impfzertifikat (Symbolbild): Laut einem Bericht wurden Millionen mehr digitale Zertifikate ausgestellt als Impfdosen verabreicht. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Die Diskrepanz zwischen ausgestellten digitalen Impfzertifikaten und verabreichten Dosen beträgt laut einem Bericht mehrere Millionen. Weder Politik noch Ärzte scheinen konkrete Erklärungen für die Lücke zu haben.

In Deutschland wurden seit Beginn der Impfkampagne vor 13 Monaten 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate ausgestellt als Corona-Impfdosen verabreicht. Bis zum vergangenen Freitag wurden 204,7 Millionen digitale Zertifikate ĂĽber erfolgte Corona-Impfungen ausgegeben, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der "Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung" mitteilte. Allerdings wurden dem Ministerium zufolge bis zu diesem Montag "nur" 162,1 Millionen Dosen fĂĽr Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gespritzt, also 42,6 Millionen weniger.

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Das Ministerium sieht dem Bericht zufolge in der Differenz weder einen Hinweis auf Fake-Impfpässe noch auf millionenfach nicht gemeldete Impfungen. Ein Ministeriumssprecher nannte auf "NOZ"-Nachfrage "verschiedene Gründe". Zum einen seien "insbesondere zu Beginn der Anwendung viele Zertifikate automatisch durch Impfzentren erstellt und an die geimpften Personen geschickt" worden, während die betroffenen Personen oftmals bereits ein Zertifikat in einer Apotheke ausgestellt bekommen hätten. Des Weiteren könnten Zertifikate "auch mehrfach ausgestellt werden, wenn beispielsweise eine Person ihr Zertifikat verliert".

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Allerdings ist die Diskrepanz in den zurĂĽckliegenden Wochen noch erheblich gewachsen. So waren laut Ministerium bis zum 15. Dezember 162.397.255 digitale Impfzertifikate ausgestellt und nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) 136.641.993 Impfdosen verabreicht worden. Mitte Dezember betrug der "Ăśberhang" an Zertifikaten demnach "erst" knapp 26 Millionen gegenĂĽber aktuell mehr als 42 Millionen.

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Keine Erklärung für die Lücke

Die Impfungen der niedergelassenen Ärzte werden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) organisiert. Diese kann die Lücke laut "NOZ" nicht erklären. "Wir gehen auf Basis der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten davon aus, dass eine Untererfassung durch das digitale Impfquoten-Monitoring (DIM) nicht generell gegeben ist und damit die dargestellte Lücke nicht erklären kann", sagte ein KBV-Sprecher der "NOZ" und ergänzte: "Um diese Lücke zu erklären, sind vertiefende Analysen der Daten zur Zertifikatsausstellung nötig, die aktuell nur das Robert Koch-Institut durchführen kann."

Das RKI wollte sich nicht äußern und verwies auf das Bundesgesundheitsministerium. Kritik kam aus der Opposition. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Kathrin Vogler, sagte der "NOZ": "Das schreit nach weiterer Aufklärung. Die Bundesregierung muss dringend für Klarheit sorgen." Vogler gab zu bedenken, dass vermutlich längst nicht jeder Geimpfte auch ein digitales Zertifikat habe, gerade von den Hochbetagten. "Dann wäre bei mehr als jeder vierten Impfung etwas schiefgelaufen."

Irritiert gibt sich auch die AfD-Fraktion. "Die enorme Diskrepanz zwischen den Impfzahlen des RKI und den digitalen Impfzertifikaten zeigt einmal mehr das Daten-Chaos bei der Bundesregierung", sagte der Sprecher für Arbeit und Soziales, René Springer, der "NOZ".

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