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Impfpflicht ab 60: Befürworter einigen sich auf neuen Kompromiss


Abstimmung am Donnerstag
Neuer Kompromiss sieht Impfpflicht ab 60 vor

Von dpa
Aktualisiert am 05.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Impfung gegen das Coronavirus: Laut dem Vorschlag sollen sich Menschen ab 60 Jahren künftig impfen lassen müssen (Symbolbild).Vergrößern des BildesImpfung gegen das Coronavirus: Laut dem Vorschlag sollen sich Menschen ab 60 Jahren künftig impfen lassen müssen (Symbolbild). (Quelle: Dinendra Haria/ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Kann ein Vorschlag für eine Corona-Impfpflicht im Bundestag die Mehrheit finden? Die Abgeordneten haben unterschiedliche Vorstellungen nun haben sich Befürworter auf einen neuen Kompromiss geeinigt.

In das Ringen um einen mehrheitsfähigen Kompromiss für eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland kommt Bewegung. Die beiden Abgeordnetengruppen im Bundestag, die jeweils eigene Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht eingebracht haben, verständigten sich am Dienstag auf einen gemeinsamen Vorschlag für eine Pflicht vorerst ab 60 Jahren. Zunächst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber. Damit steigen die Chancen für die Abstimmung, die ohne übliche Fraktionsvorgaben an diesem Donnerstag geplant ist.

Wie es in einer Erklärung heißt, soll zunächst "eine Impfnachweispflicht für alle Menschen ab dem Alter von 60 Jahren, also der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe", festgelegt werden. Sie soll ab Oktober erfüllt sein müssen. Diese Pflicht soll noch mit einem Bundestagsbeschluss im Juni ausgesetzt werden können, falls die Impfrate ausreichend gesteigert werden konnte.

Im Herbst soll der Bundestag vor dem Hintergrund der dann vorherrschenden Erkenntnisse und potenzieller Virusvarianten entscheiden, "ob zusätzlich die Aktivierung der Impfnachweispflicht für Altersgruppen ab 18 Jahren greifen soll".

Kompromiss soll zwei Vorschläge zusammenführen

Konkret handelt es sich um die Gruppe um SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese und den Grünen-Gesundheitsexperten Janosch Dahmen, die zunächst eine Impfpflicht ab 18 Jahren angestrebt hatte. Sie legte am Montag schon einen Kompromissvorschlag für eine Pflicht ab 50 mit Option auf eine Ausweitung auf alle Erwachsenen vor. t-online hatte über diesen Kompromiss bereits in der vergangenen Woche berichtet.

Die zweite Gruppe um den FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann hatte eine Beratungspflicht vorgeschlagen und dann eine mögliche Impfpflicht ab 50 Jahren.

Die Initiative, die ursprünglich eine Impfpflicht ab 18 vorgeschlagen hatte, wurde bisher von 237 Abgeordneten unterstützt. Die Gruppe für eine Impfpflicht ab 50 unterstützten zunächst etwa 45 Parlamentarier.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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