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AfD-Politiker Gunnar Lindemann blamiert sich mit peinlichem Lesefehler


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AfD-Mann wittert "Genderwahn" – und blamiert sich

Von t-online, mja

Aktualisiert am 29.07.2020Lesedauer: 2 Min.
AfD-Politiker Gunnar Lindemann (links, Archivbild): Lindemann unterlief bei Twitter ein peinlicher Fauxpas.
AfD-Politiker Gunnar Lindemann (links, Archivbild): Lindemann unterlief bei Twitter ein peinlicher Fauxpas. (Quelle: Jens Jeske/imago-images-bilder)
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Die AfD lehnt die Kennzeichnung des Geschlechts in der Sprache ab. Der Begriff "Gender" ist ein Reizthema der Neuen Rechten. Jetzt hat sich ein AfD-Politiker auf Twitter mächtig vergaloppiert.

"Genderwahnsinn" ist ein beliebtes Schimpfwort in der Neuen Rechten. AfD-Politiker und ihre Anhänger erregen sich regelmäßig, wenn Medienbeiträge das sogenannte Binnen-I verwenden. Es kennzeichnet, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen gemeint sind – und richtet sich gegen die maskuline Prägung der Sprache. Jetzt hat sich der Berliner AfD-Politiker Gunnar Lindemann allerdings einen peinlichen Fehler geleistet.

"Fahrspuren gegendert"

Auf Twitter teilte Lindemann ein Foto eines Medienberichts der Tageszeitung B.Z.. Darauf zu sehen: die Schlagzeile "Frau übersieht Fahrspurende und fährt in Baustelle – zwei Verletzte". Offenbar hielt Lindemann das Wort "Fahrspurende" für die weibliche Form des Wortes "Fahrspur" – und echauffierte sich in dem Sozialen Netzwerk über den vermeintlichen "Genderwahnsinn": "Jetzt werden sogar Fahrspuren gegendert. Wie wäre es mal mit der guten alten Duden-Rechtschreibung anstatt mit diesem (Grammatikfehler im Original, Anmerkung d. Redaktion) links-grünen Ideologien?"

Der Spott im Netz über Lindemanns Lese-Panne ist groß. Der Pianist Igor Levit twitterte: "Die tägliche Erinnerung daran, wie häufig Rechtsextremisten einfach nur unendlich doof sind."

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Der Journalist Marcus Engert schrieb: "Kann mich nicht entscheiden, was ich am peinlichsten finde." Er erinnerte daran, dass Lindemann für die AfD im Bezirk Berlin-Marzahn-Hellersdorf im Abgeordnetenhaus sitzt – unter anderem im Ausschuss für Verkehr, Umwelt und Klima. Im Duden ist das Wort "Fahrspurende" übrigens nicht vorhanden. In anderen Wörterbüchern wie PONS dagegen schon. Das lässt Lindemann nicht gelten

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Er verteidigte sich am Dienstagmorgen: "Da es das Wort im Duden nicht gibt, existiert es nicht."

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  • Eigene Recherche
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