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Kopfschuss: Polizistin nach Schusswechsel in Unterföhring in Lebensgefahr

Bluttat in Unterföhring  

Täter schießt Polizistin in den Kopf

13.06.2017, 12:10 Uhr | cwe, dru, dpa

Kopfschuss: Polizistin nach Schusswechsel in Unterföhring in Lebensgefahr. Polizisten sichern die Gegend um den S-Bahnhof in Unterföhring. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Polizisten sichern die Gegend um den S-Bahnhof in Unterföhring. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Am S-Bahnhof Unterföhring bei München sind Schüsse gefallen. Mehrere Personen wurden dabei verletzt, darunter eine Polizistin. Die Polizei geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.

Zu dem Vorfall kam es, als Polizisten auf dem Bahnsteig eine Personenkontrolle durchführten. Die Streife war wegen einer Schlägerei gerufen worden. Der Angreifer versuchte, einen der Polizisten ins Gleisbett zu stoßen, entriss diesem in der Rangelei die Dienstwaffe - und schoss dessen Kollegin in den Kopf.

Ein Krankenwagen eilt zum Ort der Schießerei in Unterföhring. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)Ein Krankenwagen eilt zum Ort der Schießerei in Unterföhring. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Polizistin am Kopf getroffen

Die 26-jährige Beamtin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zwei Passanten wurden von Querschlägern getroffen.

Auch der Schütze, ein 37-jähriger Deutscher aus dem Raum München, wurde verletzt. Er konnte zunächst fliehen, kurz darauf stellten ihn Streifen der Münchner Polizei und der Bundespolizei an einem Bürogebäude und nahmen ihn fest.

Hinweise und Anzeichen für einen Terrorverdacht gebe es nicht, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München.

Hintergründe und Einzelheiten des Vorfalls waren zunächst noch vollkommen unklar. "Die Lage ist unter Kontrolle", sagte die Polizeisprecherin. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Der Polizeieinsatz ist inzwischen beendet.

Nach dem Vorfall waren zig Einsatzfahrzeuge am Tatort. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamte sicherten das Gelände. Hubschrauber und rund 100 Einsatzkräfte von Polizei und Spezialeinsatzkommandos waren im Einsatz. Der S-Bahnhof blieb zunächst gesperrt.

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