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Manchester: 93-Jährige lässt sich als letzten Wunsch verhaften

"Bevor es zu spät ist"  

93-Jährige lässt sich als letzten Wunsch verhaften

26.06.2019, 20:10 Uhr | t-online.de, sth

 (Quelle: KameraOne)

Kurioser letzter Wunsch: Eine 93-jährige Dame hatte das starke Bedürfnis festgenommen zu werden. (Quelle: SAT.1)

Irrer Wunsch: 93-jährige Dame wurde verhaftet

Die Ordnungshüter von Manchester zögerten nicht und machten prompt einen Termin zur Festnahme. Es war der letzte Wunsch einer sonst gesetzestreuen alten Dame. (Quelle: SAT.1)

Kurioser letzter Wunsch: Eine 93-jährige Dame hatte das starke Bedürfnis festgenommen zu werden. (Quelle: SAT.1)


Oma Josie war 93 Jahre lang "brav". Nun hat sich die Britin in Handschellen zur Polizeiwache fahren lassen. Grinsend wurde sie abgeführt.

Oma Josie Smith hat das, was Polizisten "eine weiße Weste" nennen. Die 93-Jährige lebt in der britischen Stadt Manchester, ist stets freundlich und höflich. "Sie hat ein Herz aus Gold", schreibt ihre Enkelin Pam Smith.

Doch in letzter Zeit ging es Oma Josie immer schlechter. Die Dame mit dem "Herz aus Gold" sorgte sich nun, ob sie auch in Erinnerung bleibt. Darum dachte sie sich einen verrückten Wunsch aus: Einmal im Leben will sie von der Polizei abgeführt werden. Ihre Enkelin Pam Smith arrangierte das.

"Wir sollten die Großmutter 'verhaften' und zu einer unserer Polizeistationen bringen, damit sie sieht, wie es ist, auf der falschen Seite des Gesetzes zu stehen", schrieb die Polizei in Manchester.

Oma Josie wird in Handschellen abgeführt

Vergangene Woche wurde Oma Josie abgeführt – in Handschellen ging es bis zum Revier. Dort gab es Kaffee und Kuchen, berichtete die britische Tageszeitung "Guardian". Enkelin Pam Smith bedankte sich auf Twitter bei der Polizei von Manchester.
 

 
Die Behörde versicherte hingegen, dass wegen des Einsatzes keine anderen Polizeipflichten vernachlässigt worden seien. "Wir sind froh, dass wir ein Lächeln auf das Gesicht der Dame zaubern konnten und sie nun etwas von ihrer Wunschliste streichen kann", kommentierten die Beamten den Einsatz bei Twitter.

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