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Sachsen-Anhalt: Getränkemarkt verkauft Nazi-Bier – Staatsschutz ermittelt

Staatsschutz ermittelt  

Getränkemarkt in Sachsen-Anhalt verkauft Nazi-Bier

24.01.2020, 14:44 Uhr | dpa

Sachsen-Anhalt: Getränkemarkt verkauft Nazi-Bier – Staatsschutz ermittelt. Bierkästen: In der Getränkequelle in Bad Bibra wurde "Deutsches Reichsbräu" zum Verkauf angeboten.  (Quelle: Screenshot von Twitter )

Bierkästen: In der Getränkequelle in Bad Bibra wurde "Deutsches Reichsbräu" zum Verkauf angeboten. (Quelle: Screenshot von Twitter )

Im Burgenlandkreis hat ein Getränkemarkt "Deutsches Reichsbräu" verkauft. Hinter dem Bier steckt wohl ein bekannter Thüringer Rechtsextremist. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei ermittelt wegen verkaufter Bierflaschen mit Nazi-Symbolik aus einem Getränkemarkt im Burgenlandkreis. Der Verdacht laute auf Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Die Polizei sei durch zwei Anzeigen Anfang der Woche auf das Bier aufmerksam geworden. Die Ermittlungen hat der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz übernommen.

Eine Bierflasche mit der Aufschrift "Deutsches Reichsbräu": Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines mutmaßlich von Neonazis produzierten und verkauften Bieres. (Quelle: dpa)Eine Bierflasche mit der Aufschrift "Deutsches Reichsbräu": Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines mutmaßlich von Neonazis produzierten und verkauften Bieres. (Quelle: dpa)

Der Fall aus dem Getränkemarkt in Bad Bibra schlug am Freitag auch in den sozialen Netzwerken Wellen. Fotos zeigten mehrere Kästen des "Deutschen Reichsbräus" in dem Getränkemarkt, das zum Preis von 18,88 Euro angeboten wurde. Die Zahl "18" ist ein Szenecode für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet, die Initialen von Adolf Hitler. Die 88 steht in der Szene für "Heil Hitler".

Rechtsextremist hatte Verkauf bereits Anfang Januar angekündigt 

Der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich (CDU), der extra den Laden aufgesucht hatte, hatte am Freitag ein Bild von den Kästen und dem Bier auf Facebook geteilt und sich über das Bier empört. Seinen Angaben zufolge war das Bier am Donnerstag nicht mehr erhältlich. Der vom Thüringer Verfassungsschutz als Rechtsextremist geführte Tommy Frenck hatte den Verkaufsstart des Bieres bereits Anfang Januar auf seiner Internet-Seite angekündigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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