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"Stadt der starken Frauen" – Cottbus irritiert mit Post


Zum Weltfrauentag
"Stadt der starken Frauen" – Cottbus irritiert mit Post

Von t-online
08.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Tobias Schick (unten links) mit Kollegen: Der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus erntet für seinen Post zum Weltfrauentag viel Spott.Vergrößern des BildesTobias Schick (unten links) mit Kollegen: Der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus erntet für seinen Post zum Weltfrauentag viel Spott. (Quelle: stadt_cottbus/Instagram)
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Der Weltfrauentag biete allen Frauen "eine Bühne für ihre Leistungen", heißt es bei der Stadt Cottbus. Auf einem Foto zu einem entsprechenden Beitrag wurden die Frauen allerdings vergessen.

Die Stadt Cottbus hat zum Weltfrauentag mit einem Foto in sozialen Netzwerken Spott ausgelöst. Der Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) wollte mit drei männlichen Kollegen einen frohen Weltfrauentag wünschen. In einem Post der Stadt auf Instagram hieß es, der Tag biete "Frauen eine Bühne für ihre Leistungen, er richtet den Scheinwerfer einmal auf sie und bringt ihnen Wertschätzung entgegen, die sie verdienen".

Der Scheinwerfer auf die Frauen wurde allerdings mit dem dazugehörigen Foto nicht gerichtet: Zu sehen sind Schick mit drei Kollegen, die jeweils einen Blumenstrauß in der Hand halten. Der virtuelle Hohn folgte prompt. "Wenn ihr Frauen eine Bühne bereiten wollt, solltet ihr starke Frauen zeigen und nicht vier Männer, die gnädigerweise ein paar Blümlein halten", kritisierte eine Nutzerin.

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Eine andere Nutzerin beklagte, dass es für Wertschätzung mehr brauche als ein Post auf Instagram. Vielmehr brauche es angemessene Bezahlung oder gleichmäßig verteilte Entscheidungspositionen in Politik und Wirtschaft.

Tatsächlich ist Cottbus allerdings eine der Städte in Deutschland, in denen laut einer jüngsten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Frauen im Schnitt mehr als Männer verdienen. Insgesamt in Deutschland verdienten 2021 laut der Studie allerdings vollzeitbeschäftigte Männer im Schnitt 18,9 Prozent mehr als Frauen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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