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Germanwings-Unglück: Schüler aus Haltern am See wurden ausgelost


Germanwings-Absturz
Schüler gewannen Spanien-Reise per Los

Von dpa
25.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Eine Schülerin in Haltern trauert um ihre gestorbenen Klassenkameraden.Vergrößern des BildesEine Schülerin in Haltern trauert um ihre gestorbenen Klassenkameraden. (Quelle: dpa-bilder)
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16 Schüler aus Haltern (Westfalen) kamen beim Germanwings-Absturz ums Leben. Wie sich nun herausstellte, waren die jungen Menschen für ihre Reise nach Spanien ausgelost worden. Eine andere Gruppe von Schülern ist heute ebenfalls mit Germanwings aus Barcelona nach Hamburg geflogen - teils unter Protesten.

Weil es für die Teilnahme an dem achttägigen Trip in die Nähe von Barcelona mehr Bewerber gegeben habe als Plätze, sei das Los auf die nun ums Leben gekommenen Mädchen und Jungen gefallen, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung. Sie berief sich dabei auf den Schulleiter des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See.

Eine Schülerin hätte nach Informationen der spanischen Zeitung "El País" die Unglücksmaschine beinahe verpasst. Wie das Blatt berichtet, hatte das Mädchen seinen Ausweis bei der Familie vergessen, bei der es untergebracht war. Die spanischen Gastgeber seien daraufhin mit dem Auto losgefahren und hätten das Dokument gerade noch rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Wenn die Schülerin den Ausweis nicht bekommen hätte, hätte möglicherweise die ganze Gruppe ein anderes Flugzeug genommen, spekulierte die Zeitung.

Ein Schüler kam über die Nachrückliste hinzu

Mindestens einer der Schüler soll über die Nachrückliste zu der Reisegruppe dazugestoßen sein. Nach Informationen der "Halterner Zeitung" hatten sich 40 Jugendliche für die Reise beworben - 14 Schülerinnen und zwei Schüler seien ausgewählt worden.

Insgesamt lernten in der zehnten Jahrgangsstufe des Joseph-König-Gymnasiums 65 Schüler Spanisch. 16 von ihnen und zwei Lehrerinnen waren bei dem Absturz des Germanwings-Fliegers in den französischen Alpen am Dienstag ums Leben gekommen.

Weitere Schüler-Gruppe zurückgeflogen

Einen Tag nach dem Tod der deutschen Austauschschüler ist eine weitere Schülergruppe aus demselben Ort bei Barcelona nach Deutschland zurückgeflogen. Die etwa 40 Schüler aus Hamburg hätten in Barcelona für einen Germanwings-Flug in die Hansestadt eingecheckt, berichtete die staatliche spanische Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf Behördenkreise.

Einige Schüler aus der Gruppe hätten jedoch Angst gehabt, in ein Flugzeug zu steigen, und wollten lieber mit dem Zug nach Deutschland reisen. Ebenso wie die bei dem Unglück in Frankreich getöteten Jugendlichen aus Haltern waren die Schüler in der Kleinstadt Llinars del Vallès bei Barcelona untergebracht.

Die Schüler gehen auf zwei Hamburger Gymnasien. Sie lernen Spanisch und sind im neunten Schuljahr. Beide Schulen gemeinsam pflegen einen regelmäßigen Austausch mit der Schule in Llinars del Vallès.

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