Sie sind hier: Home > Panorama >

Japan: Elf Menschen sterben bei Feuer in Obdachlosenheim

Tragödie in Japan  

Elf Menschen sterben bei Feuer in japanischem Obdachlosenheim

01.02.2018, 07:37 Uhr | dpa

Japan: Elf Menschen sterben bei Feuer in Obdachlosenheim. Rauch steigt nach einem Brand über einem Obdachlosenheim in der japanischen Stadt Sapporo auf: Bei einem Feuer in einem Heim für wohnungslose Menschen im Norden Japans sind elf Personen ums Leben gekommen. (Quelle: dpa/Kyodo)

Rauch steigt nach einem Brand über einem Obdachlosenheim in der japanischen Stadt Sapporo auf: Bei einem Feuer in einem Heim für wohnungslose Menschen im Norden Japans sind elf Personen ums Leben gekommen. (Quelle: Kyodo/dpa)

Bei einem Feuer in einer Obdachlosenunterkunft im Norden Japans sind elf Bewohner gestorben, nur fünf Menschen überlebten den Brand.

Drei Frauen und acht Männer sind bei dem Feuer in dem Obdachlosenheim in der japanischen Stadt Sapporo ums Leben gekommen. Japanische Medien berichteten, dass die Feuerwehr fünf der Bewohner aus dem brennenden Holzgebäude retten konnte.

Das dreigeschossige Gebäude in einer Wohngegend von Sapporo war in der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit) aus zunächst ungeklärter Ursache in Brand geraten. Eine lokale Hilfsorganisation, die sich um veramte und obdachlose Menschen kümmert, hatte die Unterkunft betrieben. Das Feuer wütete auf rund 400 Quadratmetern. Laut Augenzeugen schossen die Flammen bis zu 20 Meter hoch in den nächtlichen Winterhimmel. Erst am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) konnte die Feuerwehr den Brand löschen.

Ölöfen und Reismatten könnten den Brand ausgelöst haben

Die zwischen 40 und 80 Jahre alten Bewohner hatten in der umgebauten ehemaligen Herberge vorübergehend eine Bleibe gefunden. Berichten zufolge verfügten die einzelnen Zimmer über Ölöfen, die viele Japaner zum Heizen verwenden. Teils waren die Zimmer mit traditionellen Tatami-Reisstrohmatten ausgelegt. Das Haus war über 50 Jahre alt - ein hohes Alter für japanische Gebäude.

In dem Gebäude gab es weder Sprinkleranlagen noch Brandschutztüren. Das sei aber auch nicht vorgeschrieben gewesen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji unter Berufung auf die Feuerwehr. Auf mehreren Stockwerken des Gebäudes soll es immerhin Feuerlöscher gegeben haben. Die Feuerwehr gab an, das Haus vor knapp zwei Jahren überprüft zu haben, ohne Verstöße gegen Vorschriften festgestellt zu haben.

Quelle:

- dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sie können alles tragen, wenn Sie Sie sind
MY TRUE ME - Mode ab Größe 44
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal