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Stürmischer Vatertag: Unwetter wüteten in Teilen Deutschlands

Stürmischer Vatertag  

Unwetter wüteten in Teilen Deutschlands

11.05.2018, 13:09 Uhr | so, sth, pdi, df, t-online.de

Starkregen und Unwetter wüten in Hamburg (Quelle: t-online.de)
Starkregen und Unwetter wüten in Hamburg

Das über der Hansestadt wütende Unwetter und der damit einhergehende Starkregen unterspülten im Stadtteil Lohbrügge ein Mehrfamilienhaus derart, dass es einsturzgefährdet ist. (Quelle: t-online.de)

Haus Unterspült: Starkregen und Unwetter wüten in Hamburg.(Quelle: t-online.de)


Hagel, Sturmböen und Starkregen: Der Vatertag endete mit schweren Unwettern. Bis in die Nacht musste die Feuerwehr zu 900 Einsätzen ausrücken.

Heftige Gewitter und starker Regen folgten auf den Vatertag. Straßen wurden überschwemmt, Keller liefen voll. Betroffen waren davon vor allem der Norden und Osten. Allein in Hamburg rückte die Feuerwehr zu Hunderten Unwettereinsätzen aus. Teilweise mussten die Einsatzkräfte Straßen sperren, auf denen das Wasser bis zu einem Meter hoch stand.

Im Stadtteil Bergedorf herrschte Ausnahmezustand, sagte ein Feuerwehrsprecher. So hätten Rettungskräfte die Bundesstraße 5 teilweise sperren müssen. Aus einem Wohnhaus waren neun Parteien evakuiert worden, nachdem Wasser dieses unterspült hatte. Auch müssen Einsatzkräfte in einer Kita einen Gefahrguteinsatz durchführen, denn durch das Gebäude trieben Schwimmbad-Chlorbehälter.

So sah es in Hamburg aus: Ein Auto liegt in Hamburg-Lohbrügge in einer Senke, die nach heftigem Regen entstanden ist. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)So sah es in Hamburg aus: Ein Auto liegt in Hamburg-Lohbrügge in einer Senke, die nach heftigem Regen entstanden ist. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Östlich von Hamburg in dem Ort Oststeinbek regnete es so stark, dass Teile des Ortes überspült wurden. Das Wasser habe so hoch wie seit Jahrezehnten nicht gestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Auch der Katastrophenschutz habe sich an den Einsätzen beteiligt. Viele Keller seien vollgelaufen, ein Bahndamm drohe abzurutschen, Trafohäuser stünden unter Wasser. Auch sei in Teilen des Ortes der Strom ausgefallen.

Straßen in Quickborn überflutet

Unweit von Oststeinbek, in Quickborn, mussten ebenfalls viele Rettungskräfte ausrücken. Am Abend seien 130 Rettungskräfte im Einsatz, teilte der Kreisfeuerwehrverband mit. In einer Mitteilung hieß es: "Durch den starken Regen und Hagelschauer mit Hagelkörnern von einem Durchmesser von rund fünf Zentimetern sind zahlreiche Keller vollgelaufen und Straßen überflutet."

Bis in die Nacht gab es besonders in der Osthälfte Deutschlands Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor etwa 20 Litern Regen pro Quadratmeter. Dicke Wolken brachten zudem bis zu zwei Zentimeter große Hagelkörner. Sturmböen erreichten eine Wucht von bis zu 100 km/h.

Wüste Szene in Ostdeutschland

Auch im Osten Deutschlands verursachten Unwetter wüste Szenen. So überspülte Schlamm nach Polizeiangaben die Ortsdurchfahrt im thüringischen Schönbrunn. In der Region Wittenberg in Sachsen-Anhalt habe es in 30 Minuten fast 40 Liter Wasser geregnet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Auch in Brandenburg regnete es stärker.

Schon zuvor hatten der Deutsche Wetterdienst und andere Meteorologen gewarnt, dass Unwetter Vatertagswanderern gefährlich werden könnten. So twitterte der Meteorologe Özden Terli: "Aufgepasst die aktuellen Gewitter sind gefährlich. Sie ziehen langsam, oder an Ort und Stelle entwickeln sich Neue, schleifen gemütlich vorwärts."

Doch in den kommenden Tagen soll sich, so der Deutsche Wetterdienst, das Wetter bessern. Am Samstag werde es im Südwesten sommerlich warm. Im Rest von Deutschland wechseln sich Wolken und Sonne dann ab. Es ist kaum Regen zu erwarten. Die Temperaturen steigen in Hamburg auf 22 Grad, in Berlin auf 24 Grad und in Südbayern sogar wieder auf sommerliche 26 Grad. Der Sonntag könnte hingegen wieder von einer Kaltfront begleitet sein. Es kann zu Gewittern kommen. Im Osten ist es tagsüber aber durchgängig freundlich und warm. Hier scheint die Sonne bei bis zu 27 Grad. Im Westen hingegen werden durchschnittlich nur 17 Grad erwartet. 

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