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Wetter in Deutschland: Fast 20 Grad Unterschied – kalter Westen, milder Osten

Kalter Westen, milder Osten  

Fast 20 Grad Unterschied – Deutschland ist zweigeteilt

30.10.2018, 12:46 Uhr | dpa

Von Schnee bis mild: "Wildes Wetter" in Deutschland (Screenshot: dpa)
"Wildes Wetter" in Deutschland

Vom ersten Schnee bis hin zu warmem Wetter.

Von Schnee bis mild: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von "wildem Wetter" in Deutschland. (Quelle: dpa)


Während es im Westen schneien kann, darf sich der Osten Deutschlands über milde Temperaturen freuen. Mit der Wetter-Zweiteilung wird es stürmisch in der Republik. 

Am Dienstag wird es im Osten des Landes deutlich wärmer als im Westen. In der Eifel werden Höchstwerte von 3 Grad erwartet, im Osten sind bis zu 22 Grad vorhergesagt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Die Bundesrepublik liege aktuell zwischen einem Hoch über Nordeuropa und einem Tiefdruckkomplex, das von Südwestdeutschland in die südliche Nordsee ziehe. Im Westen und Südwesten könne es zudem ab einer Höhe von 400 bis 600 Meter schneien.

In vielen Regionen Deutschlands bleibt es windig. So kann es an den Küsten, vom Westen bis nach Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie in der Südhälfte Deutschlands zu Sturmböen kommen, wie der DWD schreibt. In einigen Lagen seien schwere Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit möglich.

Im Westen gibt es teils starke Regenfälle, die im Laufe des Tages nach Norden ziehen. In der Osthälfte Deutschlands ist es hingegen trocken, mitunter sogar länger sonnig. In der Nacht wird es im Süden und in den Mittelgebirgen frostig kalt mit bis zu -2 Grad. 

Am Mittwoch beruhigt sich das Wetter etwas, Höchsttemperatur von West nach Ost zwischen 9 und 17 Grad. Der Regen lässt nach, der Wind kann aber immer noch mit starken Böen über das Land ziehen. 

Viele Feuerwehreinsätze in der Nacht

In der Nacht zu Dienstag kam es im Süden Bayerns zudem zu einigen Sturmeinsätzen. Besonders viele Einsätze gab es in und um Garmisch-Partenkirchen. Mehrere Bäume seien umgestürzt, sodass es massive Behinderungen auf der Bundesstraße B2 gegeben habe, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke zwischen Garmisch und Mittenwald sei gesperrt worden. Die zuständige Feuerwehrleitstelle Oberland machte in der Nacht keine genauen Angaben zum Einsatzaufkommen.


Darüber hinaus kam es bis zum frühen Morgen in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting zu einigen wenigen wetterbedingten Einsätzen, wie die Feuerwehr mitteilte. Auf der Zugspitze wurden laut DWD der vorläufige Spitzenwert der Nacht mit mehr als 130 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit gemessen. Der Wind sei insgesamt aber schwächer geblieben, als angenommen worden war. Der Wind werde im Süden Bayerns tendenziell schwächer. In Alpentälern seien aber noch schwere Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h möglich. In der Nordwesthälfte des Freistaats könne es noch zu stürmischen Böen mit bis zu 70 Stundenkilometer kommen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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