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Tragödie in Kalifornien: Stadt Paradise ist abgebrannt – mehrere Tote

Dramatische Bilder aus Kalifornien  

Paradise ist abgebrannt

11.11.2018, 10:56 Uhr | dpa

Paradise: Opferzahl bei Waldbränden in Kalifornien steigt (Screenshot: Reuters)
Opferzahl bei Waldbränden in Kalifornien steigt

Rettungskräfte haben weitere Tote geborgen.

Drama in den USA: Die Opferzahl bei den Waldbränden in Kalifornien steigt. (Quelle: Reuters)


Es ist ein Inferno: Waldbrände suchen den US-Bundesstaat Kalifornien heim. In Nordkalifornien wurde die Stadt Paradise zerstört, es gab mehrere Tote. Auch der Promi-Ort Malibu ist in Gefahr. 

Die schweren Waldbrände in Kalifornien haben zu stellenweise katastrophaler Zerstörung geführt und mindestens neun Menschen das Leben gekostet. In der Stadt Paradise im Norden des Bundesstaats starben Menschen in ihren brennenden Autos. Auch der Promi-Ort Malibu bei Los Angeles ist durch ein weiteres Großfeuer in Gefahr. Die Brände breiteten sich durch auffrischende Winde extrem schnell aus, teilte die Feuerwehr mit. In der Nähe fraß das Feuer Flächen von der Größe von sechs Fußballfeldern in nur einer Minute.

In Paradise nördlich von Sacramento waren alle 27.000 Einwohner aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen. Dasselbe galt für den bekannten Pazifik-Küstenort Malibu im Süden des Bundesstaates. Insgesamt mussten weit mehr als 150.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Schulen schlossen, Freizeitaktivitäten und Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Stromleitungen wurden gekappt. Tausende Feuerwehrleute aus mehreren Bundesstaaten kämpften gegen die Flammen. Mindestens 6.700 Gebäude wurden schon zerstört. Viele Menschen müssen in ihren Autos übernachten.

Zehntausende Hektar betroffen

Neben dem sogenannten Camp Fire mit einer Größe von mehr als 30.000 Hektar in der Gegend von Paradise tobten im Süden des Staates, mehr als sieben Autostunden entfernt, zwei weitere Großbrände, einer davon nach Berichten lokaler Medien mit einer Größe von mehr als 14.000 Hektar im Ventura County in der Nähe der Millionenmetropole Los Angeles. Betroffen ist auch Thousands Oaks, wo die Einwohner erst einen Tag zuvor durch ein schweres Gewaltverbrechen mit zwölf Toten in Angst und Schrecken versetzt worden waren.

Das Feuer im Norden war am frühen Donnerstagmorgen Ortszeit ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Bis zum Freitagvormittag konnten es die Feuerwehrleute zu fünf Prozent eindämmen, wie die kalifornische Regierung mitteilte. "Das ist ein sehr gefährliches Feuer", schrieb die Feuerbehörde CalFire auf Twitter.

Auch aus anderen Teilen des Bundesstaates berichteten Menschen von der verzweifelten Suche nach Verwandten, von niedergebrannten Häusern und gesperrten Autobahnen. Der Pacific Highway, eine der wichtigsten Verkehrsadern in Kalifornien, wurde nach Angaben der Behörden zwischen Topanga Canyon und Decker Canyon gesperrt.

Trockenheit erhöht Feuergefahr

Bei anhaltend sommerlichen Temperaturen und Trockenheit ist die Feuergefahr an der US-Westküste hoch. Starke Winde erschwerten die Lage. Der nationale Wetterdienst sprach von extremen Bedingungen und warnte vor weiteren Bränden.

Betroffen ist auch die Gegend um Malibu, wo zahlreiche Prominente wohnen. Kim Kardashian postete auf Social Media, das Feuer habe ihr Anwesen in Hidden Hills erreicht, breite sich aber nicht weiter aus. "Es sieht im Moment nicht so aus, als würde es noch schlimmer werden", schrieb sie auf Twitter.

Auch die US-Schauspielerin Alyssa Milano musste ihr Haus verlassen. Sie sei samt Kindern und Hunden geflohen, schrieb sie auf Twitter.


Vize-Gouverneur Gavin Newsom rief für die Bezirke Butte County, Los Angeles County und Ventura County den Notstand aus, um auf diese Weise schnell Hilfe zu mobilisieren. Allein dort kämpften rund 2000 Feuerwehrleute gegen die Brände.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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