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Wetter: Winterchaos – Wetterdienst warnt vor extremen Schneehöhen in Bayern

Winterchaos  

Wetterdienst warnt vor extremen Schneehöhen in Bayern

12.01.2019, 12:13 Uhr | helser, dpa, nhr

Deutschland bereitet sich aufs Schneechaos vor (Screenshot: Reuters)
Deutschland bereitet sich aufs Schneechaos vor

Der Wetterdienst warnt Bayern vor bis zu einem Meter Neuschnee. In Sachsen wurden am Freitag bereits umsturzgefährdete Bäume gefällt. Was Schneemassen für Schäden anrichten können, zeigte sich am Donnerstag nach einer Lawine in der Schweiz.

Wieder Winter-Unwetter angekündigt: Deutschland bereitet sich auf neues Schneechaos vor. (Quelle: Reuters)


Das Wetter in den Alpen bleibt dramatisch: In Teilen Bayerns soll es ab dem Samstagabend bis zu einem Meter Neuschnee geben. Außerdem wird es stürmisch.

Auf eine kurze Verschnaufpause an der Winterfront folgt die nächste Unwetterlage in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst kündigt für die kommenden Tage in Bayern erneut starken Schneefall an. Für Oberbayern und Schwaben gab er eine Unwetterwarnung heraus: Oberhalb von 1.000 Metern soll es zwischen Samstagabend und Dienstag extrem starken Schneefall geben – mit bis zu einem Meter Neuschnee.

In den Alpen und im Bayerischen Wald rechnen die Experten oberhalb von 600 Metern mit bis zu 50 Zentimetern Schnee und ab 800 Metern mit bis zu 70 Zentimetern. Insgesamt ergäben sich extreme Schneehöhen.
 

Im Alpenvorland soll es Sturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern geben, in den Hochlagen der Alpen und des Bayerischen Waldes mit bis zu 100 Stundenkilometern. Es sei mit Schneeverwehungen zu rechnen, so die Experten.

Gefahr durch rutschende Schneemassen 

Im Tagesverlauf des Sonntags könne die Schneefallgrenze auf 1.200 Meter ansteigen, darunter wird es also regnen, hieß es am Freitag vom Deutschen Wetterdienst. Die Schneedecke werde durch den Regen zwar niedriger. Aber die Gefahr, die von den Schneemassen auf Dächern ausgeht, werde ansteigen. "Wenn es da rein regnet, wird das Gewicht noch mal erheblich zunehmen. Das könnte recht brenzlig werden."

In Summe könnte in höheren Lagen stellenweise mehr als ein Meter Neuschnee hinzukommen. "Das mag man sich nicht ausmalen, was da noch alles passieren kann", sagte Wolz. Vor allem die Schneebruchgefahr werde in Höhenlagen extrem zunehmen. Zur Einordnung: Derzeit liegen auf 1500 Metern zwischen anderthalb bis zweieinhalb Metern Schnee. Im Fichtelgebirge seien es 30 Zentimeter, im Bayerischen Wald 70, sagte Wolz. Im Alpenvorland auf höhe München bis zum Inn seien es 10 bis 30 Zentimeter, im Süden der Landeshauptstadt schon doppelt so viel.


Auch im restlichen Deutschland wird es am Wochenende unangenehm: Schon am Samstag kann es an der Nordsee zu stürmischen Böen der Stufe 8 aus Westen kommen. Im Norden und Osten regnet es. Am Sonntag wird es stürmisch: Ein starker Wind aus West-Nordwest weht in Nordwestdeutschland und an der Ostsee.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Deutscher Wetterdienst

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