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Ein Eurofighter-Wrack musste gesprengt werden

Von dpa
Aktualisiert am 26.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Luftwaffe im Einsatz: Rund 500 Soldaten nehmen an den Bergungsarbeiten teil.
Luftwaffe im Einsatz: Rund 500 Soldaten nehmen an den Bergungsarbeiten teil. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa-bilder)
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Nach dem Absturz von zwei Eurofightern sind rund 500 Soldaten bei den Bergungsarbeiten im Einsatz. Im Wrack des einen Fliegers mussten Sprengungen durchgef├╝hrt werden, die f├╝r Aufruhr sorgten.

Im Zusammenhang mit Bergungsarbeiten bei einem der verungl├╝ckten Eurofighter-Kampfflugzeuge haben mehrere Sprengger├Ąusche die Anwohner im Sperrgebiet verunsichert. "Das waren am Dienstagabend gezielte Sprengungen an dem Wrack bei Nossentin, damit es gefahrlos geborgen werden kann", sagte die B├╝rgermeisterin von Nossentiner H├╝tte, Birgit Kurth.

Sie habe mehrere Anrufe besorgter B├╝rger bekommen. Ein Sprecher der Luftwaffe best├Ątigte dies und erl├Ąuterte, dass das "Team Flugsicherheit" kleinere Mengen explosiver Stoffe an Bord des Flugzeugwracks vernichtet habe. Dabei handele es sich um ein Sprengstoffnotsystem an der Maschine, deren Pilot ums Leben gekommen war.

Gebiet wird systematisch abgesucht

Luftwaffe und andere Bundeswehreinheiten wollen im Laufe des Mittwoch ihre Such- und Bergungsarbeiten fortsetzen. Mit insgesamt etwa 500 Soldaten ÔÇô statt bisher etwa 300 ÔÇô soll das riesige bewachte Sperrgebiet mit den zwei Absturzstellen bei Nossentin und Nossentiner H├╝tte systematisch abgesucht werden, um Maschinenteile zu finden.

Ein anderer Sprecher der Luftwaffe hatte zuvor betont, dass am Montag insgesamt drei Maschinen aus Laage bei Rostock eine besonders anspruchsvolles Man├Âver geflogen hatten, dass zur Standardausbildung der Luftwaffe geh├Âre und nicht simuliert werden k├Ânne. Dabei waren zwei Maschinen zusammengesto├čen und etwa vier Kilometer Luftlinie voneinander entfernt abgest├╝rzt.


Beiden Piloten gelang es noch, die Schleudersitze zu aktivieren. Aber ein Mann starb, der zweite Pilot ├╝berlebte verletzt. Die dritte Maschine flog zur├╝ck nach Laage. Die Flugdatenschreiber der Eurofighter waren am Dienstag gefunden worden. Ein Bundeswehrsprecher hatte erkl├Ąrt, er rechne in der kommenden Woche mit ersten Ergebnissen zur Unfallursache.

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