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17,3 Millionen Menschen: Jeder Fünfte lebt in einem Single-Haushalt

17,3 Millionen Menschen  

Jeder Fünfte lebt in einem Single-Haushalt

16.07.2019, 11:23 Uhr | dpa

17,3 Millionen Menschen: Jeder Fünfte lebt in einem Single-Haushalt. In Deutschland haben die Einpersonenhaushalte über die Jahre drastisch zugenommen.

In Deutschland haben die Einpersonenhaushalte über die Jahre drastisch zugenommen. Seit 1991 ist die Zahl der Menschen, die alleine ihren Haushalt führen, um 46 Prozent gestiegen. Foto: Marc Tirl. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Für 17,3 Millionen Menschen in Deutschland erübrigt sich die Diskussion, wer gerade mit dem Abwasch dran ist: Sie führen ihren Haushalt allein.

Damit lebte im vergangenen Jahr jeder fünfte Mensch in Deutschland in einem Einpersonenhaushalt, berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag über die Zusammensetzung der 41,4 Millionen privaten Haushalte in Deutschland.

Das war nicht immer so: Seit 1991 stieg die Zahl der Einpersonenhaushalte um 46 Prozent. Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Personen, ob nun Familie oder Wohngemeinschaft, habe dagegen im gleichen Zeitraum um 20 Prozent abgenommen. Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging von 1991 bis 2018 von 2,27 auf 1,99 statistisch gezählten Bewohnern zurück, hieß es über die Auswertung des sogenannten Mikrozensus.

Im vergangenen Jahr lebten in 58 Prozent der Haushalte zwei oder mehr Bewohner. Den weitaus größten Anteil unter diesen 24 Millionen Haushalten machen mit 34 Prozent die Zweipersonenhaushalte aus - das können ebenso Paare sein wie Alleinerziehende mit Kind oder eine Zweier-WG. In zwölf Prozent der Haushalte lebten drei Menschen, bei neun Prozent handelte es sich um Vierpersonenhaushalte. Nur in drei Prozent der Haushalte gab es fünf oder mehr Bewohner.

Während die Haushaltsgröße immer weiter zurückging, nahm die Zahl der Haushalte zu: Im Jahr 1991 hatte es noch 35,3 Millionen Haushalte gegeben. Die 41,4 Millionen Haushalte im vergangenen Jahr bedeuten den Angaben zufolge eine Zunahme um 17 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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