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27 Todesopfer - Erdbeben in Albanien: 46 Überlebende aus Trümmern gerettet

Beben der Stärke 6,3  

Erdbeben in Albanien: 46 Überlebende aus Trümmern gerettet

27.11.2019, 09:47 Uhr | dpa

27 Todesopfer - Erdbeben in Albanien: 46 Überlebende aus Trümmern gerettet. Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude.

Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Tirana (dpa) - Rettungskräfte haben aus den Trümmern des schwersten Erdbebens seit Jahrzehnten in Albanien inzwischen 46 Überlebende geborgen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Mittwochmorgen mit.

Die Zahl der Todesopfer sei unterdessen auf 27 gestiegen. Die Zahl der Verletzten bezifferte das Ministerium auf 650. Ministerpräsident Edi Rama erklärte den Mittwoch zum nationalen Trauertag. Staatliche Institutionen senkten die albanische Flagge auf halbmast. Außerdem kündigte Rama auf einer Regierungssitzung am Mittwochmorgen die Verhängung des Ausnahmezustands für die am schlimmsten betroffenen Regionen Tirana und Durres an. 

Das Erdbeben hatte am frühen Dienstagmorgen den Westen des kleinen Balkanstaats erschüttert. In Tirana, der Hafenstadt Durres und einigen Landgemeinden stürzten Häuser ein, Menschen liefen zu nachtschlafender Zeit in Panik auf die Straße. Auch am Mittwoch wurden noch Opfer unter den Trümmern vermutet. Das Wackeln der Erde war über die Landesgrenzen hinaus zu spüren, so etwa in Nordwestgriechenland, Südserbien und in Teilen Süditaliens.

Das Institut für Geowissenschaften in Tirana und das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gaben die Stärke des Bebens mit 6,3 an, die US-Erdbebenwarte (USGS) mit 6,4. Das Epizentrum lag nach albanischen Angaben zehn Kilometer nördlich von Durres und 30 Kilometer westlich von Tirana. Das Zentrum wurde in zehn Kilometer Tiefe im Adriatischen Meer lokalisiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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