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Zugunglück auf Rheintalstrecke: Zugführer stirbt, mehrere Verletzte

Südlich von Freiburg  

Güterzug-Unfall auf Rheintalstrecke

03.04.2020, 07:26 Uhr | dpa

Zugunglück auf Rheintalstrecke: Zugführer stirbt, mehrere Verletzte. Feuerwehrfahrzeuge stehen bei dem verunglückten Zug: Bei dem Zugunglück auf der Rheintalstrecke ist laut Polizeiangaben eine Person ums Leben gekommen. (Quelle: dpa)

Feuerwehrfahrzeuge stehen bei dem verunglückten Zug: Bei dem Zugunglück auf der Rheintalstrecke ist laut Polizeiangaben eine Person ums Leben gekommen. (Quelle: dpa)

Südlich von Freiburg ist bei einem Güterzug-Unfall auf der Rheintalstrecke eine Person ums Leben gekommen. Bei dem Toten handelt es sich laut Polizeisprecherin um den Zugführer. 

Bei einem Unfall eines Güterzugs in Auggen in der Nähe von Freiburg ist am Donnerstagabend der Zugführer gestorben. Das sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Freiburg. Zudem seien einige Menschen leicht verletzt worden.

Zugunglück bei Auggen (Quelle: dpa)Der Güterzug, der Lastwagen geladen hatte, ist auf der Rheintalstrecke mit Teilen einer Brücke kollidiert. (Quelle: dpa)

Der Zug war auf der Rheintalstrecke auf Höhe einer Brücke verunfallt. Ein Betonteil war von einer im Bau befindlichen Brücke in den Gleisbereich gestürzt, teilte das Polizeipräsidium Freiburg mit. Der Zug sei damit kollidiert und daraufhin teilweise entgleist, so die Sprecherin. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" berichtet.

Es handelte sich nach Informationen der Deutschen Bahn um einen Schweizer Güterzug, der laut Polizei von Freiburg aus in Richtung Italien unterwegs war und mehrere Lastwagen geladen hatte. Die Lkw-Fahrer saßen laut Polizei in einem Personenwagen des Zuges.

Nach Informationen der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein befanden sich im Waggon hinter der Lok zehn Lkw-Fahrer. "Die meisten wurden leicht verletzt", hieß es. 

Bahnstrecke Freiburg – Basel gesperrt 

Die Bahnstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel wurde am Abend gesperrt. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Die Sperrung werde mehrere Stunden dauern. Ein Ersatzverkehr mit Bussen solle eingerichtet werden. Polizei und Rettungskräfte waren am Abend mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, äußerte sich tief betroffen: "Unsere Gedanken sind jetzt bei dem verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung." Selbstverständlich unterstütze die Deutsche Bahn die Behörden bei der Ermittlung der Unfallursache.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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