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Aus Wut die eigenen Eltern get├Âtet - 39-j├Ąhriger gesteht

Von dpa
Aktualisiert am 30.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Justizmitarbeiter f├╝hren den 39-J├Ąhrigen in den Saal des Rostocker Landgerichts.
Justizmitarbeiter f├╝hren den 39-J├Ąhrigen in den Saal des Rostocker Landgerichts. (Quelle: Bernd W├╝stneck/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Rostock (dpa) - Aus Wut hat ein 39-J├Ąhriger am Silvestermorgen 2019 in Rostock seine Eltern umgebracht - das gestand der arbeitslose Fleischer beim Prozessauftakt. Dieses Gef├╝hl habe er schon h├Ąufiger in seinem Leben versp├╝rt, sagte der Mann im Landgericht Rostock.

Seine Mutter habe ihn h├Ąufig erniedrigt, sein Vater oft geschlagen. Die Staatsanwaltschaft hat den 39-j├Ąhrigen wegen Mordes am Vater und wegen Totschlags der Mutter angeklagt. Laut Anklage hat der Sohn mit einem Hammer auf seinen schlafenden Vater eingeschlagen und dann 21 Mal auf ihn eingestochen. Danach habe er seine Mutter mit 41 Stichen get├Âtet. Die Opfer waren 62 und 61 Jahre alt. Einen konkreten Anlass f├╝r die Tat habe es nicht gegeben, sagte der Angeklagte vor Gericht.

Allerdings habe er auf Dr├Ąngen seiner Mutter zum 1. Januar 2020 ausziehen wollen. Er habe bereits drei Umzugskartons gepackt gehabt, sei aber noch ohne neue Unterkunft gewesen.

Einer seiner Br├╝der hatte der Polizei als Zeuge berichtet, die Eltern h├Ątten dem Sohn ein Ultimatum gestellt. Falls er sich nicht um eine Arbeit k├╝mmere, wollten sie ihn demnach nicht mehr in ihrer Wohnung dulden. Nach Ansicht des Bruders k├Ânnte ein Streit ├╝ber das Ultimatum konkreter Anlass f├╝r die T├Âtung der Eltern gewesen sein.

Der Angeklagte bestritt indes ein solches Ultimatum. Der 39-J├Ąhrige hatte seit 2016 wieder bei seinen Eltern im Rostocker Stadtteil Dierkow gewohnt. Er konnte sich am Dienstag nicht an alle Details der Tat erinnern. Danach habe er in der Wohnung noch etwa drei Stunden lang Bier getrunken, bevor er in den Morgenstunden zu einer Polizeistation ging. Dort berichtete der Mann, dass er gerade seine Eltern get├Âtet habe. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Das Gericht wies zu Beginn des Prozesses darauf hin, dass auch eine Verurteilung wegen zweifachen Mordes und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld in Frage kommen k├Ânne. In diesem Fall k├Ânnte eine lebenslange Haftstrafe nicht bereits nach 15 Jahren zur Bew├Ąhrung ausgesetzt werden. Der Rostocker Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt, mit dem Urteil wird Anfang August gerechnet.

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