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Vereinigte Arabische Emirate verschieben Mars-Mission – Wetter zu schlecht

Wetter zu schlecht  

Emirate verschieben erste arabische Mars-Mission

14.07.2020, 12:32 Uhr | AFP

Vereinigte Arabische Emirate verschieben Mars-Mission – Wetter zu schlecht. Mars-Sonde "Al-Amal": Die "Hoffnung" genannte Sonde sollte Mitte Juli Richtung Mars aufbrechen. In knapp hundert Jahren wollen die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem sogenannten roten Planeten eine Siedlung aufbauen.  (Quelle: AP/dpa/MBRSC )

Mars-Sonde "Al-Amal": Die "Hoffnung" genannte Sonde sollte Mitte Juli Richtung Mars aufbrechen. In knapp hundert Jahren wollen die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem sogenannten roten Planeten eine Siedlung aufbauen. (Quelle: MBRSC /AP/dpa)

In knapp hundert Jahren wollen die Vereinigten Arabischen Emirate eine Siedlung auf dem Mars errichten. Die erste Mission dazu sollte am Dienstag starten. Nun wurde sie abgesagt – das Wetter ist zu schlecht.

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die erste arabische Mars-Mission wegen schlechten Wetters verschoben. Der Start der Rakete mit der Mars-Sonde "Al-Amal" ("Hoffnung") vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima könne wegen der meteorologischen Bedingungen nicht wie geplant am Dienstag um 22.51 Uhr MESZ (Mittwoch 05.51 Uhr Ortszeit) stattfinden, teilte die Regierung der Emirate am Dienstag via Twitter mit. Ein neuer Starttermin werde "in ein paar Stunden" mitgeteilt.

Sonde soll Roten Planeten umrunden

Nach den Plänen der Emirate soll die Sonde ab Februar den Roten Planeten umrunden. Ihre Aufgabe ist es, ein umfassendes Bild der Mars-Atmosphäre und seiner meteorologischen Dynamik zu liefern.

Hinter der Mission steht ein ehrgeiziges Ziel der Emirate: In knapp hundert Jahren wollen sie eine Siedlung auf dem Mars errichten. "Al-Amal" soll von einem besonders günstigen Startfenster profitieren: Mit rund 55 Millionen Kilometern kommt der Mars der Erde so nah wie nur alle 26 Monate. Diesen Umstand wollen auch die USA und China für eigene Mars-Missionen nutzen, die ebenfalls im Juli starten sollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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