Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr fĂŒr Sie ĂŒber das Geschehen in Deutschland und der Welt.

2.000 Neuinfektionen ĂŒberschritten – Höchster Wert seit April

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 22.08.2020Lesedauer: 2 Min.
MĂŒnchen: Hunderte Menschen belagern bei sommerlichen Temperaturen die FrĂŒhlingsanlagen an der Isar. Wegen Zehntausender VerstĂ¶ĂŸe gegen die Corona-Auflagen der bayerischen Staatsregierung haben die Behörden Bußgeldbescheide in Millionenhöhe verhĂ€ngt.
MĂŒnchen: Hunderte Menschen belagern bei sommerlichen Temperaturen die FrĂŒhlingsanlagen an der Isar. Wegen Zehntausender VerstĂ¶ĂŸe gegen die Corona-Auflagen der bayerischen Staatsregierung haben die Behörden Bußgeldbescheide in Millionenhöhe verhĂ€ngt. (Quelle: /dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Familienfeiern, Urlaubsreisen und eine Menge neuer Ansteckungen: Erstmals seit Ende April werden in der Corona-Krise in Deutschland wieder mehr als 2.000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet.

Die Zahl der tĂ€glich gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat die Schwelle von 2.000 ĂŒberschritten und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Die GesundheitsĂ€mter in Deutschland haben 2.034 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet (Datenstand 22.08. 0 Uhr), wie es am Samstagmorgen vom Robert Koch-Institut (RKI) hieß. Höher lag der Wert zuletzt am 25. April mit 2055 registrierten Neuinfektionen. Der Höhepunkt bei den tĂ€glich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende MĂ€rz/Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen, danach waren die Werte deutlich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Zahl der Nachweise wieder an.


Coronavirus: An diesen Orten lauert das grĂ¶ĂŸte Risiko

In der Bahn, im Restaurant und auch zu Hause – wo sich Menschen auf engem Raum befinden, kann sich das Coronavirus leicht ausbreiten. Unsere Fotoshow zeigt, welche Situationen besonders riskant sind.
Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse oder Bahnen sind ebenfalls mögliche Infektionsquellen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum aufeinander. Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und das Tragen einer Gesichtsmaske können das Ansteckungsrisiko minimieren – sofern sich alle daran halten.
+7

Mehr Tests, mehr FĂ€lle

Direkte RĂŒckschlĂŒsse auf das Infektionsgeschehen lĂ€sst der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgefĂŒhrten Tests immens stieg. Waren es nach RKI-Daten in der Kalenderwoche 31 vom 27. Juli bis 2. August noch rund 578.000 (ĂŒbermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl zwei Wochen spĂ€ter schon bei mehr als 875.000 (ĂŒbermittelt von 181 Laboren). Die Werte können sich im Zuge von Nachmeldungen noch verĂ€ndern, zudem können Mehrfachtestungen einzelner Menschen enthalten sein.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Der Bundeskanzler will nicht, dass die Ukraine gewinnt"
Roderich Kiesewetter (CDU) bei "Anne Will": Isoliert sich Deutschland im Ukraine-Konflikt von der EU?


In der Woche vom 20. bis 26. April hatte die Zahl der Tests bei rund 364.000 (ĂŒbermittelt von 178 Laboren) gelegen – also wesentlich niedriger als derzeit. Die Rate positiver Ergebnisse lag damals bei fĂŒnf Prozent, derzeit liegt sie bei knapp einem Prozent.

Loading...
Symbolbild fĂŒr eingebettete Inhalte

Embed

Die steigenden Fallzahlen seien derzeit aber nicht nur mit dem vermehrten Testaufkommen zu erklĂ€ren, hatte das RKI vor einigen Tagen mitgeteilt. Bundesweit gebe es eine große Anzahl kleinerer Ausbruchsgeschehen, die beispielsweise mit grĂ¶ĂŸeren Feiern im Familien- und Freundeskreis in Verbindung stehen, heißt es im Lagebericht von Freitag (21.8.). Hinzu komme, dass Corona-FĂ€lle zu einem großen Anteil unter ReiserĂŒckkehrern, insbesondere in den jĂŒngeren Altersgruppen, identifiziert werden.

R-Werte sinken leicht

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 232.082 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete. Die Zahl der TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.267. Seit dem Vortag wurden sieben TodesfĂ€lle mehr gemeldet. Bis Samstagmorgen hatten etwa 206.600 Menschen die Infektion nach RKI-SchĂ€tzungen ĂŒberstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-SchÀtzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Freitag bei 1,02 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Weitere Artikel


Zudem gibt das RKI einen sogenannten Sieben-Tage-R-Wert an. Er bezieht sich auf einen lÀngeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-SchÀtzungen lag dieser Wert nach Angaben von Freitag bei 1,12 (Vortag: 1,14). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
CoronavirusDeutschlandRKI
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website