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Genitalverstümmelung in Deutschland: "Sie hat mein Leben zerstört"

Video-Reportage  

Tabuthema Genitalverstümmelung: Wieso das Problem in Deutschland wächst

Von Sandra Sperling, Arno Wölk

11.10.2020, 13:22 Uhr
Genitalverstümmelung in Deutschland: Das Problem wird immer größer

Millionen von Frauen leiden weltweit unter den Folgen eines gewaltsamen Rituals: der Genitalverstümmelung. Auch hierzulande wächst das Problem und mit ihm die Gefahr für Mädchen, wie t-online zeigt. (Quelle: t-online)

Videorecherche zu Genitalverstümmelungen in Deutschland: Wieso das Problem und damit auch die Gefahr für Mädchen hierzulande wächst. (Quelle: t-online)


Millionen von Frauen leiden weltweit unter einem brutalen Ritual: der Genitalverstümmelung. Auch hierzulande wächst das Problem und mit ihm die Gefahr für Mädchen.

Shadia Abdelmoneim ist im Alter von 29 Jahren beschnitten worden. Das Trauma, das diese Tat auslöste, verfolgt die 55-Jährige bis heute. Es habe ihr "Leben komplett zerstört", sagt sie gegenüber t-online im Video. Jetzt kämpft die Sudanesin gegen Genitalverstümmelungen an jungen Frauen und Mädchen in Deutschland

Zwischen 3.000 und 20.000 Mädchen unter 18 Jahren sind hierzulande davon bedroht. Eine Recherche von t-online ergab, dass seit 2014 aber nur in vier Fällen wegen versuchter oder vollendeter Genitalverstümmelung ermittelt wurde. Die Behörden haben oft kaum eine Chance, Täter zu überführen.

In welchen Bundesländern bisher ermittelt wurde, welche massiven körperlichen Beschwerden und Traumata eine Beschneidung bei Mädchen auslösen kann und welche Hilfsangebote es in Deutschland für Betroffene gibt, sehen Sie oben im Video. Alternativ finden Sie das Video hier.

Sollten Sie Fälle von Genitalverstümmelungen in Deutschland kennen oder Hinweise und Beobachtungen zum Thema haben, freuen wir uns sehr über Ihre E-Mail an leseraufruf@t-online.de. Alle Informationen und Ihre persönlichen Angaben werden vertraulich behandelt. Informationen zu Hilfsangeboten finden Frauen unter anderem über das Desert Flower Center Waldfriede oder über das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016.

Verwendete Quellen:

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