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Erneut Vandalismus auf der Berliner Museumsinsel

Von dpa
Aktualisiert am 24.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Die beschmierte Granitschale im Lustgarten am Alten Museum.
Die beschmierte Granitschale im Lustgarten am Alten Museum. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Auf der Berliner Museumsinsel ist es erneut zu einem Fall von Vandalismus gekommen. Dabei wurde eine große Granitschale im Lustgarten vor dem Alten Museum beschmiert, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilte.

Nach Angaben der Polizei wurden Personalien von einem 17- und einem 21-jĂ€hrigen VerdĂ€chtigen aufgenommen. Ein Zeuge habe in der Nacht zum Samstag die Polizei gerufen, sagte eine Polizeisprecherin. Er habe eine Gruppe junger Leute beobachtet. Die beiden VerdĂ€chtigen sollen mit Farbe gesprĂŒht haben. Ermittelt wird nun wegen gemeinschĂ€dlicher SachbeschĂ€digung.

Einen Zusammenhang zu anderen KunstschĂ€den, die vor einigen Tagen bekanntgeworden waren, sehen die Ermittler derzeit nicht. NatĂŒrlich wĂŒrden solche FĂ€lle geprĂŒft. "Es gibt derzeit erstmal keine Hinweise auf einen Zusammenhang", sagte die Polizeisprecherin.

Am Mittwoch war öffentlich geworden, dass Unbekannte in drei Berliner Museen am 3. Oktober mehr als 60 Objekte mit einer FlĂŒssigkeit beschĂ€digt hatten. Betroffen waren das Neue Museum, das Pergamonmuseum und die Alte Nationalgalerie. Die HintergrĂŒnde sind weiter unklar. "Da dauern die Ermittlungen an", sagte die Polizeisprecherin.

Die beschmierte Schale soll nun von einem Restaurator ĂŒberprĂŒft werden. Der Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) habe die Schale einst anfertigen lassen, sagte der Direktor der Antikensammlung, Andreas Scholl.

Kleinere Beschmierungen habe es immer mal wieder gegeben, aber nicht in diesem Ausmaß. Im Sommer hĂ€tten sich öfter Menschen auf der Museumsinsel zu Demonstrationen, aber auch zu Partys getroffen. Es sei dann "bergeweise MĂŒll" hinterlassen worden.

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StiftungsprĂ€sident Hermann Parzinger forderte nicht nur einen stĂ€rkeren Schutz von Kulturobjekten, sondern auch eine gesellschaftliche Debatte. "Die markante und weltberĂŒhmte Granitschale vor dem Alten Museum ist auf fĂŒrchterliche Weise beschmiert worden", sagte er. Die Schale sei im Eigentum Berlins, werde aber von der Stiftung konservatorisch betreut.

"Es ist jetzt nicht mehr zu leugnen: Die Kultur wird angegriffen", sagte Parzinger der Deutschen Presse-Agentur. "Wir brauchen jetzt nicht nur verstĂ€rkten Schutz fĂŒr unsere SchĂ€tze, wir brauchen eine gesellschaftliche Debatte darĂŒber, wie wir unsere kulturellen Werte verteidigen", forderte der StiftungsprĂ€sident.

Nach den Attacken auf Kunstobjekte der Museumsinsel vom 3. Oktober sucht die Polizei weiter nach dem TĂ€ter, das Fachkommissariat fĂŒr Kunstdelikte im Landeskriminalamt ermittelt. Wie groß der Schaden ist, war zunĂ€chst unklar. "Die Diagnosen stehen, jetzt beginnen die Einzeltherapien", sagte Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin Museen, am Donnerstag der dpa. Die SchĂ€den waren unter Verweis auf ermittlungstaktische GrĂŒnde erst knapp drei Wochen spĂ€ter öffentlich gemacht worden.

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