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RKI meldet 12.196 Corona-Neuinfektionen – 7-Tage-Inzidenz sinkt

RKI-Zahlen am Sonntag  

Corona-Infektionen und Inzidenz gehen leicht zurück

04.04.2021, 10:32 Uhr | t-online, wan, dpa

RKI meldet 12.196 Corona-Neuinfektionen – 7-Tage-Inzidenz sinkt. Ein Pfleger auf einer Corona-Intensivstation steht am Bett eines Patienten. Die Corona-Neuinfektionen steigen weiter. (Quelle: imago images/Max Stein)

Ein Pfleger auf einer Corona-Intensivstation steht am Bett eines Patienten. Die Corona-Neuinfektionen steigen weiter. (Quelle: Max Stein/imago images)

Innerhalb eines Tages ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen auf knapp über 12.000 gesunken. Das RKI weist darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet werden.

Das Robert-Koch-Institut hat am Sonntagmorgen 12.196 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 68. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 127. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17 .76 Neuinfektionen und 90 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05:03 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 127,0. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 131,4 angegeben, vor drei Wochen mit 79,1.

Über 76.000 Tote in Deutschland

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.885.386 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.569.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 76.963.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagnachmittag bei 1,02 (Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Während der Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Daten an die Gesundheitsämter gemeldet werden. Außerdem ist es möglich, dass nicht alle Ämter und Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen

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