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Sauerstoff wird knapp: U-Boot-Crew in Lebensgefahr

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 24.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Die indonesische KRI Nanggala-402 (Archivbild): Der Besatzung geht die Luft aus.
Die indonesische KRI Nanggala-402 (Archivbild): Der Besatzung geht die Luft aus. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
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In Indonesien ist ein U-Boot Hunderte Meter tief gesunken. 53 Menschen geht die Atemluft aus. Mehrere Länder unterstützen eine Rettungsaktion – doch die Chancen sinken.

Die Zeit läuft ab: Seit Mittwoch wird das U-Boot KRI Nanggala-402 der indonesischen Marine vermisst. 53 Mann sind an Bord. Doch nach Berechnungen der Marine reichen die Sauerstoffreserven an Bord nur noch bis Samstagmorgen (Ortszeit).

Am Freitag kündigten auch die USA Hilfe aus der Luft an, um das 1977 in Deutschland gebaute U-Boot zu finden, zu dem es seit Mittwoch keinen Kontakt mehr gibt. Indien, Australien, Malaysia, und Singapur hatten bereits zuvor auf einen Hilferuf der Regierung reagiert.

Zu tief getaucht

Unklar ist, ob der Stahl-Koloss ein unkontrolliertes Abtauchen bis auf den Meeresgrund überstanden haben könnte. Die Nanggala kann nach Angaben der Marine bis zu einer Tiefe von 500 Metern dem Wasser-Druck widerstehen. "Mehr könnte tödlich sein", sagte ein Sprecher. Vor der Küste Balis sind Wassertiefen von mehr als 1.500 Meter möglich. Laut Marine ist die "KRI Nanggala-402" vermutlich 600 bis 700 Meter unter Wasser.

"Es gibt noch keinen Fortschritt", sagte ein Sprecher der Marine am Samstag. "Wir durchkämmen immer noch das Gebiet." An der Suche beteiligten sich hunderte Soldaten mit rund zwanzig Schiffen. Auch die USA und Australien schickten Schiffe und Helfer, um das etwa 34 Quadratkilometer große Gebiet abzusuchen. Verstärkung aus Indien, Singapur und Malaysia sowie ein U-Boot-Rettungsschiff aus Singapur werden ebenfalls erwartet.

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Gesucht wurde vor allem an einer Stelle vor der Nordküste von Bali, an der ein Ölfilm an der Wasseroberfläche entdeckt wurde. Militärexperten befürchteten, dass das Schiff bereits zerbrochen sei.

In Deutschland gebaut

Die KRI Nanggala 402 war 1977 von der Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft gebaut worden und gehört seit 1981 zur Flotte asiatischen Insel-Staates. 2012 war eine zweijährige Komplett-Überholung in einer südkoreanischen Werft beendet worden.

Das knapp 60 Meter lange U-Boot hatte den Kontakt am frühen Mittwochmorgen während einer Übung verloren. Es befand sich zu dem Zeitpunkt etwa 95 Kilometer nördlich von Bali.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters
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