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Junge schläft in Müllcontainer und stirbt bei Entleerung

Fall in Australien  

Junge schläft in Müllcontainer und stirbt bei Entleerung

11.05.2021, 09:23 Uhr | dpa

Junge schläft in Müllcontainer und stirbt bei Entleerung. Rettungswagen in Australien (Symbolbild): Ein 13-Jähriger wurde schwer verletzt, als er in einem Müllcontainer geschlafen hat. (Quelle: imago images/AAP)

Rettungswagen in Australien (Symbolbild): Ein 13-Jähriger wurde schwer verletzt, als er in einem Müllcontainer geschlafen hat. (Quelle: AAP/imago images)

Tragödie in Australien: Aus noch ungeklärtem Grund hat ein 13-Jähriger mit seinen Freunden in einem Müllcontainer geschlafen. Als dieser geleert wird, verletzt sich der Junge tödlich.

Ein 13-Jähriger ist in Australien tödlich verletzt worden. Er hatte offenbar mit zwei Freunden in einem Müllcontainer geschlafen. Als dieser in einen Lastwagen entleert wurde, habe er so schwere Verletzungen davongetragen, dass er noch vor Ort gestorben sei, teilte die Polizei in Port Lincoln am Dienstag mit. Die beiden anderen Jungen, elf und zwölf Jahre alt, blieben unverletzt, wie es weiter hieß. Warum die Kinder in dem Container waren, ist unklar. Sie seien nicht obdachlos, sagte ein Polizeisprecher laut Medienberichten.

Das Unglück habe sich gegen 5.20 Uhr Ortszeit auf dem Parkplatz eines Autoteile-Handels in der Hafenstadt ereignet, als der Müllwagen den Container mit einem Frontlader anhob und den Inhalt in den Laderaum schüttete. Der 12-Jährige sei rechtzeitig aus dem Container gesprungen und habe gegen die Tür des Lastwagens gehämmert, um den Fahrer zu warnen, hieß es weiter. Dieser habe zunächst nichts von dem Unglück bemerkt.

Der Fahrer und die beiden überlebenden Jungen seien traumatisiert. Warum genau die Jungen in dem Container waren, werde nun ermittelt, sagte der Polizeisprecher weiter. Es gebe keine Hinweise, dass in Port Lincoln Kinder auf der Straße schliefen. Die Hafenstadt liegt rund 250 Kilometer westlich von Adelaide, der Hauptstadt des Bundesstaates South Australia.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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