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Arzt soll falsche Impfzertifikate ausgestellt haben

Razzia in Bayern  

Arzt soll falsche Impfzertifikate ausgestellt haben

03.10.2021, 08:40 Uhr | t-online

. Impfnachweise (Symbolbild): In Bayern hat ein Arzt wohl Zertifikate ausgestellt, obwohl die Patienten nicht geimpft wurden. (Quelle: imago images/Rolf Poss)

Impfnachweise (Symbolbild): In Bayern hat ein Arzt wohl Zertifikate ausgestellt, obwohl die Patienten nicht geimpft wurden. (Quelle: Rolf Poss/imago images)

Nach einer Razzia weiten sich die Ermittlungen gegen einen Hausarzt in Bayern aus. Er soll falsche Impfzertifikate ausgestellt haben – mit ärgerlichen Folgen für die Patienten.

In Bayern ermittelt die Kriminalpolizei gegen ein Hausarzt. Er soll Patienten Impfnachweise ausgestellt haben, ohne sie tatsächlich gegen das Coronavirus geimpft zu haben. Das berichtet der Bayerische Rundfunk (BR) unter Berufung auf die Polizei. Demnach werde auch geprüft, ob der Mediziner die falschen Nachweise auf Verlangen der Patienten ausgestellt hat und ob dafür Geld geflossen ist.

Unabhängig davon haben die Ermittlungen Folgen für alle, die sich in der Praxis haben impfen lassen: Sie gelten jetzt als ungeimpft, da die Gefahr bestehe, dass sie keinen ausreichenden Schutz haben. Sie dürfen ihre Einträge im gelben Impfausweis sowie das digitale Impfzertifikat nicht verwenden. Wer dies trotzdem tue, dem drohen strafrechtliche Konsequenzen, so der BR. Das Landratsamt habe alle Impf-Patienten der Praxis aufgefordert, ihren Impfschutz mit einem Antikörper-Test abklären zu lassen. 

In der Praxis hatte es vor drei Tagen eine Razzia gegeben, bei der Dokumente beschlagnahmt worden. Die Praxis ist derzeit geschlossen.

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