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Gro├črazzia gegen Clankriminalit├Ąt in NRW

Von dpa
Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Polizist tr├Ągt eine Kiste aus einem Geb├Ąude, die die Polizei bei einer Razzia gegen Clankriminalit├Ąt fand.
Ein Polizist tr├Ągt eine Kiste aus einem Geb├Ąude, die die Polizei bei einer Razzia gegen Clankriminalit├Ąt fand. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa./dpa)
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Wuppertal/Solingen (dpa) - Bei einer gro├čangelegten Razzia gegen Clankriminalit├Ąt haben Polizisten 14 Objekte in Solingen, Leichlingen, Wuppertal und Unna durchsucht. An dem Einsatz seien etwa 100 Beamte von Polizei, Finanzverwaltung oder Staatsanwaltschaft beteiligt gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft D├╝sseldorf am Mittwoch mit.

So waren Polizisten am Morgen unter anderem in Solingen an einem Wohnhaus im Einsatz, wie ein dpa-Fotograf berichtete. Festnahmen habe es nicht gegeben, sagte Staatsanwalt Lukas Kockmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Auswertung von Unterlagen werde geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Verdacht der Geldw├Ąsche

Die Ermittlungen richteten sich gegen f├╝nf Beschuldigte, die Angeh├Ârige einer Gro├čfamilie seien. Es bestehe der Verdacht, dass durch kriminelle Gesch├Ąfte - unter anderem mit Wasserpfeifentabak - ein Millionenbetrag erlangt wurde. Daraus habe sich der Verdacht der Geldw├Ąsche ergeben. Auch soll Corona-Hilfe betr├╝gerisch erlangt worden sein. "Im Rahmen der Ermittlungen sind immer weitere Vorw├╝rfe hinzugekommen", schilderte Kockmann. Eine Gesamtschadenssumme k├Ânne nicht genannt werden. Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst ├╝ber die Razzia berichtet.

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) zeigte sich entsetzt angesichts des Ausma├čes der vorgeworfenen Taten: "Da werden Millionen durch kriminelle Gesch├Ąfte erlangt und von Familienmitgliedern und Bekannten gewaschen. Da kommen pl├Âtzlich gr├Â├čere Geldeing├Ąnge aus dem Mittleren Osten, man verteilt das Geld auf unterschiedliche Konten mit dem Ziel, die Spur des Geldes zu verwischen", sagte der Minister der "Rheinischen Post", die online berichtete. "Auch staatliche Hilfen wie Corona-Soforthilfen werden schamlos zu Unrecht in Anspruch genommen. Die mutma├člichen T├Ąter schrecken vor nichts zur├╝ck", sagte der Minister der "RP" weiter.

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Die Schwerpunktabteilung f├╝r Wirtschaftsstrafsachen der
Staatsanwaltschaft D├╝sseldorf berichtete zu den umfangreichen Ermittlungen, dass fragw├╝rdige Gelder bar eingezahlt und ├╝ber weitere Konten geflossen und beispielsweise f├Ąlschlicherweise als Darlehen deklariert worden sein sollen. In anderen F├Ąllen sollen Zahlungen im sechsstelligen Bereich aus dem Ausland erfolgt sein. Diese Gelder seien dann ohne nachvollziehbaren Grund auf verschiedene Konten verteilt worden. So seien auch Gelder f├╝r die Gr├╝ndung vermeintlicher Immobiliengesellschaften geflossen. Die Ermittler vermuten, dass entsprechende Immobiliengesch├Ąfte nicht existierten oder nur zum Verschleiern kriminell erlangter Gelder erfolgten.

Unbeglichene Steuerschulden

Au├čerdem geht es bei den Ermittlungen um Steuerforderungen der ├Âffentlichen Hand, die teilweise ├╝ber viele Jahre nicht beglichen worden seien und sich auf mehr als eine Million Euro beliefen. Die Beschuldigten seien Eigent├╝mer diverser Immobilien. Mieteinnahmen in nicht unerheblicher H├Âhe sollen gezielt auf Konten anderer Familienmitglieder umgeleitet worden sein, um einen Zugriff durch den Fiskus zu verhindern. Zudem sollen Immobiliendarlehen durch gef├Ąlschte Unterlagen betr├╝gerisch erlangt worden sein. Dar├╝ber hinaus sollen auch Leistungen der NRW-Soforthilfe im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie 2020 betr├╝gerisch erlangt worden sein.

Auch gegen einen Rechtsanwalt wird laut Staatsanwaltschaft ermittelt, an dessen Arbeitsplatz ebenfalls eine Durchsuchung stattgefunden habe. Er steht den Angaben zufolge im Verdacht, sich an Geldw├Ąsche beteiligt zu haben. Er soll Konten zur Verf├╝gung gestellt, Zahlungen weitergeleitet und als Gesch├Ąftsf├╝hrer von Firmen fungiert haben.

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