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Nach Massenpanik in Ägypten: 41 Tote bei Großbrand in Kirche


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Mindestens 41 Tote bei Brand in Kirche in Ägypten

Von dpa
Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Zerstörte religiöse Bilder stehen auf einer Holzbank in der koptischen Abu-Sefein-Kirche: In der Kirche in Gizeh ist ein Großbrand ausgebrochen.
Zerstörte religiöse Bilder stehen auf einer Holzbank in der koptischen Abu-Sefein-Kirche: In der Kirche in Gizeh ist ein Großbrand ausgebrochen. (Quelle: Tarek Wajeh/dpa)
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Bei einem Großfeuer in einer Kirche nahe Kairo sind Behörden zufolge mindestens 41 Menschen gestorben. Ursache soll eine defekte Klimaanlage gewesen sein.

Es war ein Gottesdienst, der in Flammen, mit Panik und Dutzende Toten endete: Bei einem Brand in einer koptischen Kirche im Großraum von Kairo sind mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das ägyptische Gesundheitsministerium nach der Katastrophe am Sonntag mit.

Unter den Todesopfern sollen Kinder sein, zudem kam der Priester der Kirche ums Leben. Etwa ein Dutzend weitere Menschen seien verletzt worden. In den engen Räumen der Abu-Sifin-Kirche in einem Arbeiterviertel in der Stadt Gizeh war beim Brand Panik ausgebrochen.

Defekte Klimaanlage soll Brand ausgelöst haben

Der Notruf kam gegen 9 Uhr – nach Angaben der Kirche während eines Gottesdienstes mit rund 5.000 Gläubigen. Das Innenministerium erklärte, eine defekte Klimaanlage habe den Brand ausgelöst. Augenzeugen sagten laut Medienberichten, nach Stromproblemen sei es dort zu einem Kurzschluss gekommen. Das Innenministerium sprach von einer "elektrischen Störung". In Kairo herrschten am Sonntag die für August üblichen Temperaturen um 35 Grad Celsius.

Präsident Abdel Fattah al-Sisi rief Kopten-Papst Tawadros II. an, um sein Beileid auszudrücken. Die Behörden des Landes würden nach dem tragischen Vorfall sämtliche Unterstützung zur Verfügung stellen. Auch Tawadros II. drückte sein Beileid aus und erklärte, der Vorfall werde untersucht.

30 Krankenwagen im Einsatz

Gesundheitsminister Chalid Abdel Ghaffar erklärte, in dem dichten Rauch sei Panik ausgebrochen. Rund 30 Krankenwagen waren im Einsatz, um die Opfer zu versorgen oder in Krankenhäuser in der Nähe zu bringen. Mindestens zwölf Menschen wurden am Sonntag in Krankenhäusern behandelt. Ministerpräsident Mustafa Madbuli besuchte einige der Patienten persönlich.

Nach etwa zwei Stunden brachten Zivilschützer den Brand unter Kontrolle. Fünf von ihnen wurden bei den Löscharbeiten verletzt. Ein Team der Staatsanwaltschaft machte sich auf den Weg, um den Brandort zu untersuchen und die genauen Ursachen weiter zu klären.

Im vorwiegend muslimisch geprägten Ägypten leben mehr als 100 Millionen Menschen. Rund zehn Prozent der Bevölkerung sind christlichen Glaubens, die meisten von ihnen sind Kopten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
Kairo
Justiz & Kriminalität




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