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München: Tote Maus bringt vier Menschen ins Krankenhaus

Kadaver in Brief  

Tote Maus bringt vier Menschen ins Krankenhaus

14.03.2019, 15:38 Uhr | dpa

München: Tote Maus bringt vier Menschen ins Krankenhaus. Ein Mann wirft einen Brief in einen Briefkasten (Symbolbild): Eine tote Maus in einem Brief löste einen Großeinsatz aus.   (Quelle: dpa/Monika Skolimowska/ZB)

Ein Mann wirft einen Brief in einen Briefkasten (Symbolbild): Eine tote Maus in einem Brief löste einen Großeinsatz aus. (Quelle: Monika Skolimowska/ZB/dpa)

Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, nachdem sie Symptome wie Übelkeit und Erbrechen zeigten. Auslöser war ein Brief mit dem Kadaver einer Maus. Die Polizei wurde eingeschaltet.

Eine tote Maus hat einen Großeinsatz der Feuerwehr beim katholischen Erzbistum München und Freising ausgelöst. Beschäftigte des Erzbischöflichen Ordinariats meldeten am Donnerstagmorgen eine "braune, zähe" Substanz in einem Briefumschlag, wie ein Sprecher der Münchner Feuerwehr sagte. Eine Beschäftigte der Poststelle habe sich übergeben müssen, als sie den Brief öffnete, hieß es. Die Feuerwehr schloss zunächst eine giftige Substanz nicht aus.

Die Einsatzkräfte rückten mit 30 Helfern und 14 Fahrzeugen an. Sie sperrten das Gebäude ab und begannen zur Sicherheit, alle sechs Menschen, die mit dem Brief in Kontakt gekommen waren, zu dekontaminieren, wie der Sprecher sagte. Dafür mussten sich die Angestellten entkleiden und waschen. Vier von ihnen zeigten Symptome wie Übelkeit und Erbrechen. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Keine giftige Substanz

Die Helfer stellten rasch fest, dass es sich bei der braunen Masse nicht um eine giftige Substanz handelte. Bald klärte sich zudem auf: Der Brief enthielt den verwesten Kadaver einer Maus. Nach der Entwarnung wurde das Gebäude gegen Mittag wieder freigegeben.

Von wem der an das Erzbischöfliche Ordinariat adressierte Brief stammt, war einem Sprecher der Polizei München zufolge zunächst unklar. Die Kriminalpolizei habe Spuren gesichert, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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