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Columbine-Schulmassaker: Überlebende kritisieren die lockeren Waffengesetze der USA

Überlebende erinnern an Gewalttat  

Gedenkfeier für Opfer des Columbine-Schulmassakers vor 20 Jahren

21.04.2019, 11:14 Uhr | AFP

Columbine-Schulmassaker: Überlebende kritisieren die lockeren Waffengesetze der USA. Colorado, USA: Bei einer Gedenkfeier ist am Samstag an die Opfer des Massakers an der Columbine High School vor 20 Jahren erinnert worden. (Quelle: AP/dpa/David Zalubowski)

Colorado, USA: Bei einer Gedenkfeier ist am Samstag an die Opfer des Massakers an der Columbine High School vor 20 Jahren erinnert worden. (Quelle: David Zalubowski/AP/dpa)

Im US-Bundesstaat Colorado ist an das Columbine-Massaker gedacht worden. Vor 20 Jahren hatten zwei Jugendliche insgesamt 13 Menschen getötet. Überlebende kritisieren die lockeren Waffengesetze.

Bei einer Gedenkfeier ist am Samstag an die Opfer des Massakers an der Columbine High School vor 20 Jahren erinnert worden. "Die Zeit mag die Intensität des Traumas mildern, aber die unglaublichen Erinnerungen bleiben", sagte der frühere Rektor der Schule, Ron Mitchell, bei der Zeremonie in Littleton im US-Bundesstaat Colorado. "Die Stärke und Widerstandsfähigkeit dieser Gemeinde hat uns Hoffnung gegeben."

Auch frühere Schüler und Colorados Gouverneur Jared Polis hielten eine Rede bei der Gedenkfeier in einem Park neben der Columbine-Schule. Ex-Präsident Bill Clinton, in dessen Amtszeit das Massaker fiel, meldete sich in einer aufgezeichneten Botschaft zu Wort.

Überlebende kritisieren Regierung für lockere Waffengesetze

Bei dem Massaker am 20. April 1999 hatten zwei Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen und 24 weitere Menschen verletzt. Anschließend begingen die Täter Suizid. Es war das bis dahin schlimmste Schulmassaker der US-Geschichte, später folgten noch schlimmere Gewalttaten. Erst im vergangenen Jahr hatte ein 19-jähriger Ex-Schüler an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland im US-Bundesstaat Florida 17 Menschen erschossen.

Bereits am Freitag hatten sich Dutzende Einwohner von Littleton an einer Gedenkstätte zu Ehren der Opfer versammelt. Sie zündeten Kerzen an, beteten und legten Blumen auf die Gedenksteine mit den Namen der Toten. Überlebende des Columbine-Massakers kritisierten, die Regierung habe in den vergangenen 20 Jahren nicht genug gegen die weit verbreitete Waffengewalt in den USA unternommen.
 

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Kurz vor dem Jahrestag war in Colorado Alarm ausgelöst worden, weil eine bewaffnete 18-Jährige mit Gewalt gegen Schulen gedroht hatte. Alle Schulen im Großraum Denver, darunter auch die Columbine High School im Vorort Littleton, wurden am Mittwoch geschlossen. Das Mädchen wurde am Mittwoch tot aufgefunden. Vermutlich beging sie Suizid.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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