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Bayern: Baby verhungert – junge Mutter unter Verdacht

Festnahme in der Oberpfalz  

Säugling verhungert – junge Mutter unter Verdacht

05.03.2020, 08:58 Uhr | AFP

Bayern: Baby verhungert – junge Mutter unter Verdacht. Einsatzfahrzeug der Polizei Bayern: Die Verdächtige wurde wegen ihrer psychischen Verfassung in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. (Quelle: imago images/Deutzmann)

Einsatzfahrzeug der Polizei Bayern: Die Verdächtige wurde wegen ihrer psychischen Verfassung in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. (Quelle: Deutzmann/imago images)

Eine vermutlich psychisch kranke 25-Jährige aus Bayern soll für den Tod ihres Babys verantwortlich sein. Ihr Kind sei so sehr vernachlässigt worden, dass es an Durst und Hunger starb.

Die Polizei hat ein totes Baby in einer Wohnung im oberpfälzischen Tirschenreuth gefunden und die Mutter des Säuglings festgenommen. Ein Richter habe Haftbefehl gegen die 25-Jährige erlassen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Eine Obduktion habe ergeben, dass das drei Monate alte Mädchen zum Todeszeitpunkt unterversorgt gewesen sei. Die Todesursache müsse jedoch noch ermittelt werden.

Aufmerksam geworden war die Polizei bereits am 26. Februar durch den Anruf einer mutmaßlichen Bekannten der Mutter. Die Frau habe angegeben, die 25-Jährige habe sie angerufen und gesagt, das Baby sei tot, hieß es. In der Wohnung fanden Polizei und Rettungskräfte dann den leblosen Säugling und die Mutter. Auch der Vater wurde befragt, er befand sich zum mutmaßlichen Todeszeitpunkt nach Polizeiangaben im Ausland. Die Mutter wurde wegen "Hinweisen auf eine psychische Beeinträchtigung" in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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