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Wie wird man Mitglied einer Partei?


Wie wird man Mitglied einer Partei?

  • Fabian Jahoda
Von Fabian Jahoda

Aktualisiert am 03.08.2021Lesedauer: 2 Min.
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Plakate im Bundestagswahlkampf 2017: Die deutsche Parteienlandschaft ist vielfältig.
Plakate im Bundestagswahlkampf 2017: Die deutsche Parteienlandschaft ist vielfältig. (Quelle: getty-images-bilder)
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Neben den großen Namen der Politik hat jede Partei noch zahlreiche weitere Mitglieder. Doch wer kann einer Partei beitreten und wie geht das? Alle Fragen rund um Mitgliedschaft, Kosten, Rechte und Pflichten im Überblick.

Angela Merkel, Christian Lindner oder Karl Lauterbach – diese Namen hat jeder schon einmal gehört. Doch in den Parteien gibt es bei weitem nicht nur Berufspolitiker. Die meisten Mitglieder sind ehrenamtlich engagiert. Andere beteiligen sich auch gar nicht aktiv an der Parteiarbeit.

Grundsätzlich kann jede Person Mitglied einer Partei werden. Eine Wahlberechtigung oder die deutsche Staatsbürgerschaft sind dafür nicht notwendig. Allerdings knüpfen die meisten Parteien dennoch bestimmte Voraussetzungen an eine Mitgliedschaft.

So setzen die meisten Parteien ein Mindestalter von 16 Jahren, teils aber auch nur von 14 Jahren, voraus. Außerdem verbieten die meisten Organisationen den Beitritt, wenn man bereits Mitglied einer anderen Partei ist.

Beitritt und Pflichten

Heutzutage ist der Mitgliedsantrag einfach online ausfüllbar. Im Anschluss muss das zuständige Parteigremium, normalerweise der Vorstand des Kreisverbandes, der Aufnahme zustimmen. Dies ist für gewöhnlich ein rein formaler Akt.

Kostenlos ist die Mitgliedschaft in einer Partei in aller Regel nicht. Die meisten Parteien verlangen einen monatlichen Mindestbeitrag und geben eine Beitragsempfehlung anhand des persönlichen Einkommens aus. Für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Härtefälle gelten oftmals gesonderte Beträge.

Einem Single mit 3.000 Euro Bruttoeinkommen würden in der CDU 15 Euro pro Monat empfohlen. Die SPD gibt mit 8, 16 und 21 Euro gleich mehrere Empfehlungen ab. Die Freien Demokraten legen 12 Euro pro Monat oder 0,5 Prozent des Bruttoverdienstes, also 15 Euro, nahe. Die Grünen verlangen ein Prozent des Nettoeinkommens, also fast 20 Euro im Monat.

Die Linkspartei möchte sogar 65 Euro pro Monat, ab 2.500 Euro Nettoeinkommen wären stattdessen vier Prozent des Verdienstes nach Steuerabzug fällig. Die AfD empfiehlt wie die Grünen eine Zahlung in Höhe von einem Prozent des Nettoeinkommens.

Nutzen der Parteimitgliedschaft

Als Basismitglied hat man abseits des Mitgliedsbeitrags keinerlei Verpflichtungen. Niemand ist zum Aufhängen von Plakaten oder zum Besuch von Parteiveranstaltungen gezwungen. Jeder entscheidet selbst, ob und wie er sich einbringt.

Dafür bringt die Mitgliedschaft aber einige Rechte mit sich. Mit dem persönlichen Stimmrecht lassen sich die Geschicke des eigenen Verbandes, aber auch die Programmatik der Partei mitbestimmen. Als Mitglied kann man für Parteiämter kandidieren oder sich für die eigene Partei bei Wahlen aufstellen lassen.

Durch die demokratischen Strukturen innerhalb der Parteien, lässt sich so Einfluss auf die Politik vor Ort, aber auch auf die "große Politik" nehmen. Wer nicht weiß, ob ein Parteibeitritt das richtige ist, kann fast überall zunächst bei Veranstaltungen hereinschauen und sich ausführlich über die Mitglieder und Inhalte informieren. Abseits der im Bundestag vertretenen Parteien gibt es auch zahlreiche weitere Kleinstparteien und Wählergemeinschaften.

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Verwendete Quellen
  • Websites der Parteien
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Voraussetzungen, Rechte und Pflichten von Parteien
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