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Ukraine-Krieg | Kreml-Propagandistin stirbt im Donbass durch Mine


Kreml-Propagandistin stirbt im Donbass durch russische Mine

Von Martin Küper

Aktualisiert am 18.08.2022Lesedauer: 1 Min.
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Zemfira Suleimanova: Sie habe in der Ukraine "humanitäre Hilfe" geleistet, teilte ihre Partei "Anderes Russland" mit.
Zemfira Suleimanova: Sie habe in der Ukraine "humanitäre Hilfe" geleistet, teilte ihre Partei "Anderes Russland" mit. (Quelle: screenshot/@nexta_tv)
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Zemfira Suleimanova träumte von einem Großrussland von Kasachstan bis Belarus. Eine Fahrt in die Ukraine wurde der 25-Jährigen jetzt zum Verhängnis.

Der Tod von Zemfira Suleimanova entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Die 25-Jährige gehörte der Partei "Anderes Russland" an, deren Logo aus einer Handgranate auf rotem Hintergrund besteht. Die rechtsextreme Bewegung zielt auf die Schaffung eines großrussischen Reiches vom Pazifik bis an den Atlantik. Da passte ein Propagandabesuch der russisch besetzten Gebiete der Ukraine natürlich gut ins Bild. Doch im Donbass wurde Suleimanova jetzt ausgerechnet eine russische Mine zum Verhängnis.

Das berichten übereinstimmend die russische Propagandaagentur Ria Novosti und das unabhängige belarussische Portal Nexta. Demnach war Suleimanova am 15. August in einem Reisebus unterwegs im Bezirk Kirovske, als das Fahrzeug auf eine Mine des Typs "Lepestok" PFM fuhr. Diese Waffe stammt aus sowjetischer Produktion, dem britischen Geheimdienst zufolge verlegt Russland die "Schmetterlingsminen" im Donbass zum Schutz der eigenen Truppen. Suleimanova soll später im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben sein. Dieses auf Twitter verbreitete Video soll sie kurz vor ihrem Tod zeigen:

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Im Telegram-Kanal ihrer Partei erschien ein Nachruf auf Suleimanova, in dem es heißt, sie habe in der Ukraine humanitäre Hilfe geleistet und davon geträumt, "eine echte Kriegsjournalistin" zu werden.

Zunächst hieß es, Suleimanova sei im Auftrag von "Russia Today" in die Ukraine gereist. Der Propagandasender des Kreml dementierte inzwischen eine Zusammenarbeit mit Suleimanova.

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Verwendete Quellen
  • ria.ru: RT dementierte Angaben zum Tod seines Mitarbeiters im Donbass (russisch; Stand: 18. August 2022)
  • twitter.com: Tweet von @nexta_tv (englisch; Stand: 18. August 2022)
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