• Home
  • Panorama
  • Wissen
  • Kurioses Kurzgebritzel: Zahlreiche r├Ątselhafte Radioblitze erfasst


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextT├╝rkei sperrt Deutsche WelleSymbolbild f├╝r einen TextRKI: Inzidenz steigt um 38 ProzentSymbolbild f├╝r einen TextHeftige Unwetter: Viele Sch├ĄdenSymbolbild f├╝r einen TextSchlagerstar muss Konzerte absagenSymbolbild f├╝r einen TextKapitol-Sturm: Trump greift Zeugin anSymbolbild f├╝r einen TextARD-Serienstar erlitt ZusammenbruchSymbolbild f├╝r einen TextTour de France: Alle Etappen 2022Symbolbild f├╝r einen TextFBI fahndet nach deutscher Krypto-QueenSymbolbild f├╝r einen Text"Goodbye Deutschland"-Star 20 Kilo leichterSymbolbild f├╝r einen TextS├Ąngerin spricht ├╝ber ihre AbtreibungSymbolbild f├╝r einen TextEinziges Spa├čbad von Sylt muss schlie├čenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAlexander Klaws mit traurigen WortenSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Zahlreiche r├Ątselhafte Radioblitze erfasst

Von dpa
11.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Das undatierte Foto zeigt die Milchstra├če ├╝ber dem ASKAP-Radioteleskop-Array im Murchison Radio-Astronomie-Observatorium.
Das undatierte Foto zeigt die Milchstra├če ├╝ber dem ASKAP-Radioteleskop-Array im Murchison Radio-Astronomie-Observatorium. (Quelle: Alex Cherney/CSIRO./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Perth/London (dpa) - Auf der Spur r├Ątselhafter Radioblitze aus dem Kosmos haben australische Astronomen 20 dieser bislang unerkl├Ąrten Ereignisse beobachtet.

Damit verdoppele sich die Zahl der seit der Entdeckung des Ph├Ąnomens aufgezeichneten Blitze nahezu, erl├Ąuterte das Internationale Zentrum f├╝r Radioastronomie-Forschung ICRAR in Perth. Die Quelle der Blitze haben die Forscher nicht ausmachen k├Ânnen - sie sehen aber eine neue M├Âglichkeit zur Untersuchung der Materie zwischen Galaxien.

Das Ph├Ąnomen der kurzen Radioblitze (Fast Radio Bursts, FRB) wurde erst 2007 entdeckt. Die Ausbr├╝che im Wellenl├Ąngenbereich der Radiostrahlung sind jeweils nur einige tausendstel Sekunden kurz und kommen aus allen Himmelsrichtungen. Klar ist bisher lediglich, dass sie aus den Tiefen des Weltalls stammen, jenseits unserer eigenen Galaxie, der Milchstra├če. Da die Blitze ├╝ber extrem weite Entfernungen zu sehen sind, m├╝ssen sie von sehr energiereichen Ereignissen erzeugt werden - Experten sch├Ątzen, dass dabei auf einen Schlag so viel Energie frei wird wie unsere Sonne in etwa 80 Jahren abstrahlt.

Forscher um Ryan Shannon von der Swinburn-Universit├Ąt in Melbourne und Jean-Pierre Macquart von der Curtin-Universit├Ąt in Perth pr├Ąsentieren nun eine Analyse der kurzen Blitze im britischen Fachblatt "Nature". Sie hatten mit dem aus 36 Einzelteleskopen bestehenden Observatorium "Australian Square Kilometre Array Pathfinder" (ASKAP) systematisch nach den Radioblitzen gesucht.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
B├Âses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Das Team beobachtete mit mehreren der Einzelteleskope gleichzeitig und konnte damit einen Bereich von 240 Quadratgrad auf einmal abdecken - das ist rund tausendmal gr├Â├čer als der Vollmond am Himmel erscheint. Zwischen Januar 2017 und Februar 2018 zeichneten sie 20 kosmische Radioblitze auf.

Die Analyse best├Ątigt nicht nur, dass die Blitze aus den Tiefen des Alls kommen und zuf├Ąllig ├╝ber den Himmel verteilt sind. Sie zeigt auch, dass sich die Blitze auf ein tausendstel Grad genau am Himmel lokalisieren lassen. Und sie er├Âffnet einen Weg zur Untersuchung der Materie zwischen den Galaxien. Denn jedes Mal, wenn ein Radioblitz auf seinem Weg eine intergalaktische Gaswolke passiert, wird seine Strahlung bei verschiedenen Wellenl├Ąngen unterschiedlich stark abgebremst.

"Wenn der Blitz schlie├člich die Erde erreicht, kommt die Spanne seiner Wellenl├Ąngen zu leicht unterschiedlichen Zeiten an, wie Schwimmer an der Ziellinie", erl├Ąuterte Macquart. "Die genaue Zeitmessung bei der Ankunft der verschiedenen Wellenl├Ąngen verr├Ąt uns, wie viel Material der Blitz auf seiner Reise durchquert hat. Und da wir gezeigt haben, dass die kurzen Radioblitze von sehr weit weg kommen, k├Ânnen wir sie benutzen, um die bislang fehlende Materie zwischen den Galaxien zu detektieren, was eine wirklich spannende Entdeckung ist."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Angelika Franz
  • Marc von L├╝bke-Schwarz
Von Marc von L├╝pke
BlitzLondon
Justiz & Kriminalit├Ąt




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website