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Vor der Küste Australiens: Archäologen entdecken alte Gravuren von US-Walfängern

Vor der Küste Australiens  

Archäologen entdecken alte Gravuren von US-Walfängern

19.02.2019, 12:49 Uhr | dpa

Vor der Küste Australiens: Archäologen entdecken alte Gravuren von US-Walfängern. Die Gravuren dokumentieren die Reisen zweier Walfangkutter von ihren Heimathäfen im Nordosten der USA zum Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens.

Die Gravuren dokumentieren die Reisen zweier Walfangkutter von ihren Heimathäfen im Nordosten der USA zum Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens. Foto: University Of Western Australia/AAP. (Quelle: dpa)

Canberra (dpa) - Archäologen haben auf einer Inselgruppe vor der Küste Australiens in Stein gravierte Aufzeichnungen amerikanischer Walfang-Crews aus dem 19. Jahrhundert entdeckt.

Die Gravuren dokumentieren die Reisen der Walfangkutter Connecticut (1842) und Delta (1849) von ihren Heimathäfen im Nordosten der USA zum Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens, wie die Forscher der University of Western Australia in einem in der Zeitschrift "Antiquity" veröffentlichten Beitrag erklären. Demnach hatten die Archäologen antike Felsbildkunst dokumentieren wollen, als sie auf die Beschreibungen der US-Walfänger stießen.

Der Walfang im Indischen und im Südlichen Ozean sei ein oft übersehener Aspekt der regionalen Geschichte, der Aufschluss über die Kontakte der Ureinwohner auf dem Archipel gebe, sagt der Erstautor der Studie, Alistair Paterson. "Über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg verkehrten amerikanische, britische, französische sowie australische Walkutter aus der Kolonialzeit regelmäßig auf diesen Gewässern", erklärt der Professor für Felsbildkunst. Wahrscheinlich hätten Mitglieder der Schiffsbesatzungen Informationen über sichere Ankerplätze, Gefahren und Ressourcen ausgetauscht, heißt es in der Studie.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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