Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomePanoramaWissenAstronomie

Meteor setzte Energie wie zehn Hiroshima-Atombomben frei


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextArmin Laschet übernimmt neues AmtSymbolbild für einen TextNRW: Radfahrer in Innenstadt erschossenSymbolbild für einen TextWM-Quoten enttäuschen erneutSymbolbild für einen TextFifa will Portugal-Tor wohl neu bewertenSymbolbild für einen TextEier werden noch teurerSymbolbild für einen TextDer nächste Schlagerstar hört aufSymbolbild für einen TextTest: Das ist das beste HandynetzSymbolbild für ein VideoWüste wird zur weltgrößten MüllhaldeSymbolbild für einen TextRebecca Mir teilt seltenes Bild mit SohnSymbolbild für ein Video"Bild der Verwüstung" nach MassencrashSymbolbild für einen TextSupermarkt brennt komplett niederSymbolbild für einen Watson TeaserMicaela Schäfer spricht über "Tabuthema"Symbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Meteor setzte Energie wie zehn Hiroshima-Atombomben frei

Von dpa, jmt, pdi

19.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Das Foto des Meteors: Ein kleiner orangefarbener Schweif über der Beringsee.
Das Foto des Meteors: Ein kleiner orangefarbener Schweif über der Beringsee. (Quelle: Screenshot Twitter: Simon Proud/University of Oxford)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Fast unbemerkt ist ein Brocken aus dem Weltraum in der See zwischen Alaska und Russland eingeschlagen. Es folgte eine Detonation wie von 173 Kilotonnen Sprengstoff TNT. Doch die Reaktion ließ auf sich warten.

Mit einer gewaltigen Explosion ist ein Meteoroid beim Eintritt in die Erdatmosphäre auseinandergebrochen – und keiner hat es mitbekommen. Bereits am 18. Dezember 2018, kurz vor Mitternacht explodierte der Weltraumbrocken nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa über der zwischen Alaska und Russland gelegenen Beringsee.


Meteoriten-Katastrophe in Russland im Jahr 2013

Meteor-Feuerball über Russland.
Meteoriteneinschläge auf der Erde.
+6

Wettersatellit machte ein Foto

Der Astrophysiker Peter Brown von der kanadischen University of Western Ontario wies den Meteor durch die Auswertung von Daten weltweiter Forschungsstationen nach. Auf Bildern des japanischen Wettersatelliten Himawari-8 fand sich schließlich sogar ein Foto des im Feuerrauch niedergehenden Meteors, wie das britische Magazin "New Scientist" am Montag online berichtete.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Feuerball sei vermutlich der energiegeladenste seit dem Meteor von Tscheljabinsk gewesen, schrieb Brown auf Twitter. Der Brocken, der im Februar 2013 über der russischen Ural-Stadt explodierte, gilt als größtes All-Gestein der vergangenen 100 Jahre, das in die Erdatmosphäre eintrat. Der hell aufblitzende Feuerball mit seiner weithin sichtbaren Rauchspur am Himmel war mehrfach zufällig gefilmt worden. Zudem wurden durch die Druckwelle der Explosion rund 7.000 Gebäude beschädigt, etwa 1.500 Menschen verletzt.

Meteoriteneinschläge auf der Erde.
Meteoriteneinschläge auf der Erde. (Quelle: NASA/JPL/Caltech)

Im Fall des Meteors über der Beringsee schien niemand die Explosion oder den Fall wahrgenommen zu haben. Belege fand Brown aber in den Daten mehrerer Weltraum-Beobachtungsstationen. Auch hatten sogenannte Infrasound-Messer, die im Kalten Krieg atomare Sprengungen erspüren sollten, die von der Explosion verursachten Schallwellen im Niederfrequenzbereich erfasst.


Den Berechnungen zufolge hatte der Brocken einen Durchmesser von zehn Metern und eine Masse von 1.400 Tonnen, berichtete Brown. Bei seiner Explosion habe er laut Nasa-Daten eine Energie freigesetzt, die 173 Kilotonnen des Sprengstoffs TNT entspreche – mehr als das Zehnfache der Atombombe, die 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neuer Stern lässt leuchtende Sanduhr entstehen
ExplosionNASARussland
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website