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Vollversammlung in Genf: Artenschutzkonferenz verbietet Elefanten-Export für Zoos

Vollversammlung in Genf  

Artenschutzkonferenz verbietet Elefanten-Export für Zoos

27.08.2019, 16:44 Uhr | dpa

Vollversammlung in Genf: Artenschutzkonferenz verbietet Elefanten-Export für Zoos. Das Exportverbot betrifft nach Darstellung der Tierschutzorganisation Pro Wildlife vor allem den Handel mit Elefanten aus Simbabwe nach China.

Das Exportverbot betrifft nach Darstellung der Tierschutzorganisation Pro Wildlife vor allem den Handel mit Elefanten aus Simbabwe nach China. Foto: Kevin Anderson/AP. (Quelle: dpa)

Genf (dpa) - Der Export von Elefanten aus vier Ländern Afrikas für Zoos und Zirkusse ist nun verboten. Die Vollversammlung der Artenschutzkonferenz in Genf bestätigte einen Beschluss aus der vergangenen Woche.

Das Verbot betrifft nach Darstellung der Tierschutzorganisation Pro Wildlife vor allem den Handel mit Elefanten aus Simbabwe nach China. Zu den Ländern mit spezifischem Exportstopp gehören auch Botsuana, Namibia und Südafrika. Die Ausfuhr in natürliche Lebensräume ist weiter möglich.

"Elefanten sind hochintelligent und sozial, aus ihren Herden gerissene Tiere sind ein Leben lang traumatisiert, entwickeln Verhaltensstörungen und sterben teils früh", begrüßte Daniela Freyer von Pro Wildlife die Entscheidung.

Auf Drängen der EU sollen aber in "außergewöhnlichen Fällen" und in Absprache mit der Artenschutzkonferenz Ausfuhren möglich sein. "Wir appellieren an alle Staaten, den Beschluss zu respektieren und die Ausnahmeregelung nicht als Hintertür für den fortgesetzten Handel zu missbrauchen", sagte Freyer. In Simbabwe sind laut Pro Wildlife alleine zwischen 2012 und 2017 mindestens 108 Elefantenkinder aus ihren Herden gerissen und nach China verkauft worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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