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300.000 Patienten mit Post-Covid in Praxen behandelt

Von dpa
29.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Beschwerden, die lÀnger als zwölf Wochen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus bestehen, werden als Post Covid bezeichnet.
Beschwerden, die lÀnger als zwölf Wochen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus bestehen, werden als Post Covid bezeichnet. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Rund 300.000 Menschen sind laut einer Auswertung in den ersten neun Monaten vergangenen Jahres mit lÀnger anhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektionen in Arztpraxen behandelt worden.

Seit dem 1. Januar 2021 können Post-Covid-Patienten mit einem eigenen Abrechnungscode identifiziert werden, erlĂ€utert das Zentralinstitut fĂŒr die kassenĂ€rztliche Versorgung (Zi). Dieser wurde demnach in den ersten drei Quartalen bis Ende September 2021 fĂŒr 303.267 Patienten dokumentiert - im ersten Quartal erstmalig bei knapp 110.000, im zweiten bei 125.000 und im dritten bei 68.000.

Post-Covid keine "neue Volkskrankheit"

Im VerhĂ€ltnis zu den 4,2 Millionen Covid-19-FĂ€llen, die bis Ende September 2021 bestĂ€tigt worden seien, falle die HĂ€ufigkeit zum GlĂŒck eher gering aus, erlĂ€utert Instituts-Chef Dominik von Stillfried. "Post-Covid entwickelt sich nicht zu einer neuen Volkskrankheit." Die ausgewerteten Abrechnungsdaten zeigen, dass es ein heterogenes Krankheitsbild gebe. Die ĂŒberwiegende Mehrheit benötige keine spezielle Versorgung ĂŒber lĂ€ngere Zeit, dies treffe nur auf einen kleineren Teil zu. Diese Gruppe mĂŒsse weiter beobachtet werden.

Zumeist ein Quartal Behandlungsdauer

Ausgehend von den im ersten Quartal versorgten Patienten habe sich ein Einblick in die LĂ€nge des Behandlungsbedarfs ergeben, heißt es weiter. Demnach wurden 61 Prozent in einem Quartal behandelt. Ein FĂŒnftel (19,8 Prozent) sei auch im zweiten Quartal oder mit einem Vierteljahr Unterbrechung erneut im dritten Quartal vertragsĂ€rztlich versorgt worden. In allen drei Quartalen behandelt wurden 19 Prozent.

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Der Chef der KassenĂ€rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagt, es zeige sich, dass die Behandlungsdauer mit meistens einem Quartal ĂŒberschaubar bleibe. KBV-Vize Stephan Hofmeister sagt, zugleich sei klar, dass der Betreuungs- und Beratungsbedarf sehr hoch und mit viel Arbeit in den Praxen verbunden sei. Es handele sich um ein heterogenes Krankheitsbild, das intensiver AbklĂ€rung bedĂŒrfe.

Unterscheidung "Long Covid" und "Post Covid"

Als "Long Covid" definieren die deutschen Patientenleitlinien Beschwerden, die lÀnger als vier Wochen nach einer Infektion bestehen - als "Post Covid", wenn sie lÀnger als zwölf Wochen nach der Infektion den Alltag einschrÀnken. Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt dazuerklÀrend im Netz: "Somit umfasst "Long Covid" sowohl im Anschluss an eine akute Covid-19-Erkrankung vier bis zwölf Wochen nach Symptombeginn noch bestehende Symptome als auch das "Post-Covid-19-Syndrom"."

Eine einheitliche Definition des Krankheitsbildes gibt es nicht. Experten zufolge fĂ€llt aber eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome unter die Bezeichnung - von starker MĂŒdigkeit ĂŒber kognitive EinschrĂ€nkungen bis hin zu Schmerzen an verschiedenen Körperstellen.

SpÀtere Gesundheitsrisiken möglich

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wies auch auf mögliche spĂ€tere Gesundheitsrisiken nach schweren Corona-Erkrankungen hin. Dabei wĂŒrden oft GefĂ€ĂŸe beschĂ€digt, erlĂ€utert derSPD-Politiker im TV-Sender Phoenix. Man komme dann nach einer abgeklungenen LungenentzĂŒndung aus dem Krankenhaus, der GefĂ€ĂŸschaden sei aber noch da. "Das kann dann zum Beispiel bedeuten, dass Sie im Jahr nach der Erkrankung mehr geneigt sind, einen Herzinfarkt zu bekommen oder einen Schlaganfall."

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