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Museen wollen Objekte aus Kolonialzeit erforschen

Von dpa
25.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Sitz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg.
Der Sitz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg. (Quelle: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Magdeburg (dpa) - Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste unterst├╝tzt weitere Museen und Einrichtungen, die die Herkunft ihrer Best├Ąnde aus der Kolonialzeit erforschen wollen. Es gehe um Kulturg├╝ter aus Skandinavien, Ostafrika und China, sowie um menschliche ├ťberreste aus einstigen Kolonialgebieten.

In der ersten Antragsrunde 2022 seien nun 1,6 Millionen Euro f├╝r neun Forschungsantr├Ąge bewilligt worden. Sieben Projekte seien neu beantragt worden, zwei laufende w├╝rden verl├Ąngert.

Unterst├╝tzt werde etwa die bedeutendste s├ímische Sammlung au├čerhalb Nordeuropas im Museum Europ├Ąischer Kulturen (MEK) in Berlin-Dahlem. Dort solle die Herkunft von rund 1000 Objekten und Fotografien erforscht werden. Die S├ímen in den n├Ârdlichen Regionen Norwegens, Finnlands, Schwedens und auf der Kola-Halbinsel der Russischen F├Âderation h├Ątten w├Ąhrend der Unterdr├╝ckung durch die Nationalstaaten die meisten materiellen Zeugnisse ihrer Kultur verloren.

Herkunft von Objekte oft "unterhinterfragt"

In einem Projekt der Universit├Ąt K├Âln gehe es um koloniales Sammlungsgut in Kunstmuseen und K├╝nstlernachl├Ąssen. Dabei sollten Artefakte aus den Sammlungen der "Br├╝cke"-K├╝nstler Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Pechstein genauer untersucht werden. "So soll ein Bewusstsein daf├╝r entstehen, dass nicht nur in ethnologischen Museen, sondern auch in Kunstsammlungen tausende von Objekten aus kolonialen Kontexten lagern, deren Herkunft ungekl├Ąrt - und oft auch unterhinterfragt ist", so das Zentrum Kulturgutverluste weiter.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste war zum 1. Januar 2015 von Bund, L├Ąndern und kommunalen Spitzenverb├Ąnden in Magdeburg gegr├╝ndet worden. Es ist zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtm├Ą├čig entzogenen Kulturguts. Das Hauptaugenmerk galt der Zeit des Nationalsozialismus. Im Januar 2019 ist das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste um einen Fachbereich f├╝r koloniale Kontexte erweitert worden. Seitdem wurden den Angaben zufolge rund sechs Millionen Euro f├╝r 50 Projekte in diesem Bereich bewilligt.

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