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Aitoliko: Spinnweben-Spuk an der griechischen Küste

Festschmaus in Aitoliko  

Spinnweben-Spuk an griechischer Küste

26.09.2018, 17:52 Uhr | sth, t-online.de

Griechische Küste mit Spinnenweben überzogen
Griechische Küste mit Spinnenweben überzogen

Nein, hier hat niemand verfrüht für Halloween geschmückt. Was hier zu sehen ist, sind tatsächlich echte Spinnenweben.

Griechische Küste mit Spinnenweben überzogen


Für Spinnen-Phobiker ist es ein Graus, dabei offenbart sich hier ein Wunder der Natur. An der griechischen Küste von Aitoliko haben Streckerspinnen hunderte Meter lange Netze gesponnen. 

Die Küste von Aitoliko in Griechenland war vergangene Woche ein echtes Spinnenparadies. Millionen winzige Streckerspinnen überzogen die Küste mit meterlangen Netzen, zeigen Bilder des Fotografen Giannis Giannakopoulos. Dies lag laut einer Expertin daran, dass dort ideale Temperaturen und Luftfeuchtigkeit herrschten.

Palmwedel am Strand: Dichte Spinnweben bedecken die Pflanzen am griechischen Strand von Aitoliko. (Quelle: dpa/Giannis Giannakopoulos/AP)Palmwedel am Strand: Dichte Spinnweben bedecken die Pflanzen am griechischen Strand von Aitoliko. (Quelle: Giannis Giannakopoulos/AP/dpa)

Winzige Mücken, von denen sich Streckerspinnen ernähren, konnten sich unter diesen Bedingungen rasant vermehren. Und so würden sich auch die Spinnen vermehren, erklärte die Biologin Maria Chatzaki dem Nachrichtensender "CNN". "Es ist, als würden die Spinnen diese Bedingungen ausnutzen und eine Art Party feiern. Sie paaren sich, vermehren sich und schaffen eine neue Generation", zitierte die griechischen Internetseite "Newsit" die Spinnenexpertin.

Streckerspinne in Deutschland: Gefährlich sind die kleinen Tiere nicht.  (Quelle: imago images)Streckerspinne in Deutschland: Gefährlich sind die kleinen Tiere nicht. (Quelle: imago images)

Die Netze waren laut "Newsit" vor allem an der Ostküste der Lagune zu sehen. Sie bedeckten Palmen, Bäume und Büsche über eine Länge von mindestens 300 Metern. Streckerspinnen dieser Gattung werden nicht größer als zwei Zentimeter und leben am Boden. Der Name kommt von der typischen Körperstellung, die die Tiere zur Tarnung einnehmen. Sie strecken die Beine aus und verstecken sich so an einer Pflanze. Für Menschen sind Streckerspinnen ungefährlich. 

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