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Zahlreiche weitere St├Ądte unterst├╝tzen Tempo-30-Projekt

Von dpa
12.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Tempo-30-Zone
Ein Verkehrsschild weist auf eine Tempo-30-Zone hin. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Initiative von Augsburg, Ulm, Freiburg und vier weiteren deutschen Gro├čst├Ądten f├╝r mehr Tempo 30 in den Kommunen findet auch in zahlreichen weiteren St├Ądten Unterst├╝tzung. Bislang h├Ątten fast 80 Kommunen ihr Interesse an der Initiative bekundet, mehr als 50 St├Ądte und Gemeinden seien bereits beigetreten, berichtete der Deutsche St├Ądtetag am Donnerstag in Berlin.

Nach Angaben des Kommunalverbandes sind in Bayern mittlerweile unter anderem Bamberg, Coburg, Eggenfelden, Erlangen, Hof, Kitzingen, Miesbach und Wolfratshausen dem Projekt beigetreten. In Baden-W├╝rttemberg sind beispielsweise Biberach, G├Âppingen, L├Ârrach, Mannheim und Pforzheim dabei.

Die beteiligten St├Ądte verlangen, dass die neue Bundesregierung die Stra├čenverkehrsordnung so ├Ąndert, dass die St├Ądte selbst ├╝ber zus├Ątzliche Tempo-30-Zonen entscheiden k├Ânnen. "Bisher sieht die Stra├čenverkehrsordnung f├╝r Tempo 30 innerorts zu gro├če H├╝rden vor", betont der St├Ądtetag.

Die ersten St├Ądte, die im Sommer die Forderung nach mehr Tempo 30 erhoben hatten, waren Aachen, Augsburg, Freiburg im Breisgau, Hannover, Leipzig, M├╝nster und Ulm. Sie wollen in Pilotprojekten gro├čfl├Ąchig Tempo 30 testen. Nur auf wenigen Hauptverkehrsstra├čen soll in den St├Ądten dann noch die ├╝bliche Geschwindigkeit von 50 km/h zul├Ąssig sein. Die St├Ądte versprechen sich davon, dass der Verkehr in den Orten "sicherer, menschen- und umweltfreundlicher" wird.

"Die Initiative hat in sehr kurzer Zeit viele St├Ądte und Gemeinden zur Unterst├╝tzung gewinnen k├Ânnen", sagte der f├╝r Stadtentwicklung zust├Ąndige Leipziger B├╝rgermeister Thomas Dienberg (Gr├╝ne), der Sprecher der Initiative ist. "Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass unsere Forderungen auch Gegenstand der laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin sein werden."

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