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Berlin: Palästina-Aktivisten feiern Hamas-Angriffe auf Israel mit Gebäck


Palästina-Aktivisten verteilen Süßigkeiten in Berlin

Von t-online, yer

Aktualisiert am 08.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Samidoun-Aktivist verteilt Gebäck auf der Sonnenallee:Vergrößern des BildesSamidoun-Aktivist verteilt Gebäck auf der Sonnenallee: Die Polizei war vor Ort. (Quelle: Screenshot Instagram)
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Um die Angriffe auf Israel zu feiern, haben Palästina-Aktivisten in Neukölln Süßigkeiten verteilt. Am Abend gab es lautstarke Feiern auf der Sonnenallee.

Aktivisten der pro-palästinensischen Gruppe Samidoun haben am Samstag in Berlin-Neukölln Süßigkeiten verteilt. Wie aus einem Post der Gruppe auf Instagram hervorgeht, wollten sie damit die Angriffe der Terrororganisation Hamas auf Israel feiern, die am frühen Morgen begonnen haben.

Zu Bildern, auf denen in Palästina-Flaggen gehüllte Männer Gebäck verteilen, schreibt Samidoun: "Es lebe der Widerstand des palästinensischen Volkes." Man verteile auf der Sonnenallee Süßigkeiten "zur Feier des Sieges des Widerstands".

Polizei fertigt Strafanzeigen

Auf diese Aktion ist die Berliner Polizei aufmerksam geworden. Auf der Plattform X (vormals Twitter) schreibt die Behörde, dass Einsatzkräfte der Polizei auf der Sonnenallee vor Ort seien. "Vereinzelt wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt und Strafanzeigen gefertigt." Man sei dazu in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft.

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Auch die israelische Botschaft in Deutschland hat via X auf die Aktion von Samidoun reagiert. "Samidoun missbraucht als Trojanisches Pferd die deutsche Demokratie. Worte reichen hier nicht aus! Diese Terrorunterstützer müssen mit allen Mitteln des Rechtsstaates zur Rechenschaft gezogen werden!", heißt es in einem Post der Botschaft.

Bei der Verteil-Aktion kam es auch zu einem Zwischenfall, bei dem ein Kamerateam bedrängt wurde. Wie Jörg Reichel vom Journalismus-Ableger der Gewerkschaft Verdi auf X schrieb, wurden das Kamerateam von "Welt TV" von Umstehenden angegangen, nachdem es die Samidoun-Aktivisten interviewt hatte. Die Journalisten seien dazu gezwungen worden, ihre Aufnahmen zu löschen, und hätten die Sonnenallee aus Sicherheitsgründen verlassen.

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"Yallah Initfada"-Sprechchöre auf der Sonnenallee

Am Abend feierten mehrere Menschen auf der Sonnenallee lautstark die Angriffe auf Israel. In einem Livestream der Gruppe Samidoun auf Instagram war zu sehen, wie mehrere Dutzend Personen Palästina-Flaggen schwenken und lautstark Sprechchöre wie "Yallah Intifada", "From the river to the sea, Palestine will be free" und auch "Hoch die internationale Solidarität" anstimmten. Die Polizei war vor Ort, griff aber zunächst nicht ein. Später war im Livestream eine Durchsage der Polizei zu hören, bei der Auflagen für die Versammlung verlesen wurden. Sämtliche Israel-feindlichen Sprechchöre seien zu unterlassen. Ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei Berlin hatte t-online kurz zuvor gesagt, dass die Lage auf der Sonnenallee "sehr ruhig" sei.

In einem Überraschungsangriff hatten militante Palästinenser seit Samstagmorgen mehrere Tausend Raketen auf Israel abgefeuert. Außerdem drangen Bewaffnete über Land, Luft und See auf israelisches Gebiet vor. Bei den Angriffen auf Israel sind Rettungskräften zufolge zahlreiche Menschen getötet worden. Hunderte weitere seien verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie im Newsblog.

Verwendete Quellen
  • instagram.com: Post von Samidoun Deutschland, Livestream von Samidoun Deutschland
  • twitter.com: Posts von @polizeiberlin, @IsraelinGermany und @ver_joerg
  • Telefonat mit dem Lagedienst der Polizei Berlin
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Berlin
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