Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Berlin: Kliniken verhängen Corona-Aufnahmestopp – Auslastung zu hoch

Volle Intensivstationen  

Corona-Aufnahmestopp in mehreren Berliner Kliniken

28.11.2020, 17:23 Uhr
Berlin: Kliniken verhängen Corona-Aufnahmestopp – Auslastung zu hoch. Aussenansicht des Auguste-Viktoria-Klinikums: Die Intensivkapazitäten sollen ausgelastet sein. (Quelle: imago images/Joko/Symbolbild)

Außenansicht des Auguste-Viktoria-Klinikums: Die Intensivkapazitäten sollen ausgelastet sein. (Quelle: Joko/Symbolbild/imago images)

Fast ein Viertel der Intensivbetten in Berliner Krankenhäusern ist mit Corona-Patienten belegt. In einigen Kliniken scheint die Lage noch dramatischer. Auch die Schließung einer Notaufnahme scheint möglich.

23,5 Prozent der Intensivbetten in Berliner Krankenhäusern sind mit Covid-19-Patienten belegt. Die Zahl ist leicht gesunken. Die letzten Tage bewegte sich die Anzahl immer leicht unter der wichtigen 25-Prozent-Marke. Wird diese überschritten, wechselt die zweite Corona-Ampel im Lagebericht der Berliner Gesundheitsverwaltung auf rot. Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) steht die Ampel bei drei Berliner Kliniken aber bereits auf rot – keine freien Intensivbetten. Zuvor berichtete die "Berliner Morgenpost".

Betroffen sind – Stand Freitagmittag – das Auguste-Viktoria- und das Humboldt-Klinikum (beide Vivantes) sowie das Emil-von-Behring-Klinikum (Helios). Krankenhäuser ohne Intensivstation können ihre intensivpflichtigen Corona-Patienten nicht mehr an diese Einrichtungen liefern. 

Auf Anfrage von t-online bestätigt die Vivantes-Pressestelle die hohe Auslastung mit Covid-19-Patienten. Die Rettungsstellen seien aber nicht betroffen. Notfälle werden weiterhin behandelt.

Dramatischer scheint die Lage unterdessen im Vivantes-Krankenhaus in Neukölln. Die Einrichtung erwägt die Abmeldung seiner Notaufnahme, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Rettungsdienste müssten dann ein anderes Krankenhaus anfahren. Grund für die Situation seien aber keine vollen Intensivstationen sondern fehlende Pflegekräfte.  "Auf den meisten Stationen fehlen rund 15 Prozent der Pflegekräfte – weil sie selbst erkrankt oder in Quarantäne sind", zitiert die Zeitung Vivantes-Arzt und Betriebsrat Thomas Werner.

Der Bericht der "Morgenpost" erwähnt zudem das Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Schmargendorf. Dort waren am Freitag die Corona-Kapazitäten in der Intensivstation ausgelastet, bestätigt die Pressestelle auf Anfrage von t-online. Laut DIVI-Intensivregister besteht nun aber wieder eine begrenzte Kapazität (Stand: Samstag, 6.58 Uhr).

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal