Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Berlin: Mieten-Demo beendet – 10.000 Teilnehmer

Auch auf der Spree  

Mieten-Demo beendet – 10.000 Teilnehmer

23.05.2021, 18:12 Uhr | dpa

Berlin: Mieten-Demo beendet – 10.000 Teilnehmer. Demonstrierende auf dem Potsdamer Platz in Berlin: Sie protestieren gegen "Mietenwahnsinn" in der Hauptstadt.  (Quelle: Reuters/Christian Mang)

Demonstrierende auf dem Potsdamer Platz in Berlin: Sie protestieren gegen "Mietenwahnsinn" in der Hauptstadt. (Quelle: Christian Mang/Reuters)

Der Berliner Wohnungsmarkt ist angespannt: Steigende Mieten, hohe Kaufpreise und Verdrängung sind drei der Gründe für den Protest. Die Teilnehmer fuhren dabei auch mit Booten über die Spree.

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten laut Polizei am Sonntag in Berlin gegen steigende Mieten und Verdrängung. Probleme mit Verstößen gegen die Corona-Regeln hatte es nicht gegeben, sagte eine Sprecherin. Gegen 16.20 Uhr haben die Organisatoren der "Mietenwahnsinn"-Demo die Veranstaltung am Nollendorfplatz offiziell beendet. Rund 10.000 Protestierende hatten teilgenommen.

"Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" steht auf einem Banner: Die Veranstalter erwarteten rund 10.000 Teilnehmer. (Quelle: Reuters/Christian Mang)"Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" steht auf einem Banner: Die Veranstalter erwarteten rund 10.000 Teilnehmer. (Quelle: Christian Mang/Reuters)

Bei dem Protest waren Slogans zu lesen wie "Keine Profite mit der Miete" oder "Wir haben Enteignungsbedarf". In Redebeiträgen forderten unter anderem Jugendliche den Erhalt des linken Jugendzentrums Potse. 

Am Rande diskutierte der Berliner FDP-Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl 2021, Sebastian Czaja, mit der Anmelderin der Demonstration, Karin Baumert. Czaja zeigte dabei ein Schild mit der Aufschrift "Bauen statt klauen". Auch auf der Spree gab es Mieten-Proteste – mit einer Boot- und Floß-Demonstration.

Sebastian Czaja, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Berlin und Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl 2021, und Karin Baumert, Anmelderin der Demonstration, unterhalten sich am Rande einer Demonstration unter dem Motto "Gegen den Mietenwahnsinn – jetzt erst recht!": Czaja hält dabei ein Schild mit der Aufschrift "Bauen statt klauen".  (Quelle: dpa/Christoph Soeder)Sebastian Czaja, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Berlin und Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl 2021, und Karin Baumert, Anmelderin der Demonstration, unterhalten sich am Rande einer Demonstration unter dem Motto "Gegen den Mietenwahnsinn – jetzt erst recht!": Czaja hält dabei ein Schild mit der Aufschrift "Bauen statt klauen". (Quelle: Christoph Soeder/dpa)

Der Berliner Wohnungsmarkt gilt als sehr angespannt. Das Mietendeckel-Gesetz war Mitte April vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Eine Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" setzt sich dafür ein, Immobilien von Unternehmen in Berlin gegen eine Milliardenentschädigung zu vergesellschaften.

Boote auf der Spree in Berlin: Die Boots- und Floß-Demonstration führt vom Urbanhafen bis zur Rummelsburger Bucht. (Quelle: dpa)Boote auf der Spree in Berlin: Die Boots- und Floß-Demonstration führt vom Urbanhafen bis zur Rummelsburger Bucht. (Quelle: dpa)

Am Samstag hatte es in Berlin trotz einiger Demoverbote vereinzelte kleinere Versammlungen gegeben, gegen die die Polizei rigoros vorgehen musste. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal