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Berlin: Mann stirbt bei "Querdenker"-Demo – Obduktionsbericht klärt über Todesursache auf


Mann stirbt – Obduktion klärt über Todesursache auf

Von dpa, t-online, loe

Aktualisiert am 02.08.2021Lesedauer: 1 Min.
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Proteste gegen Corona-Maßnahmen: Am Rande der "Querdenken"-Demonstrationen musst ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden - nun verstarb er. (Quelle: t-online)
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In Berlin ist ein 48-Jähriger nach seiner Festnahme bei den verbotenen "Querdenker"-Protesten gestorben. Zuvor hatte er über Schulterschmerzen geklagt. Die Obduktion brachte nun Klarheit.

Bei den "Querdenker"-Demonstrationen am Sonntag in Berlin war ein Demo-Teilnehmer kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Jetzt stellte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung die weiteren Umstände und das Ergebnis der Obduktion vor. Dieses bestätigt, dass der Mann an den Folgen eines Herzinfarkts starb.

Kribbeln und Schmerzen in Brust, Händen und Schulter

Der Mann aus dem Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen habe während der Demo versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen. Er habe dabei einen Polizisten mit sich gerissen. Der Beamte verfolgte den Mann, konnte ihn zu Boden bringen und festnehmen. Bei der anschließenden Personenkontrolle habe der 48-Jährige über Schmerzen in der Schulter und später auf der Wache über ein Kribbeln in der Brust geklagt. Polizisten hätten sofort Erstmaßnahmen ergriffen, bis ein alarmierter Rettungswagen wenige Minuten später die Versorgung übernommen habe.

Gegenüber den Rettungskräften und dem Notarzt wies er auf Brustschmerzen und ein Kribbeln in den Händen hin, bevor er in Gegenwart der Polizeibeamten und der Rettungskräfte kollabierte. Später verstarb er in der Charité.

Knapp 600 Festnahmen bei 5.000 Demonstrierenden

Trotz des Verbots mehrerer Demonstrationen auch aus der "Querdenker"-Szene waren in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Dabei kam es am Sonntag mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei.

Wie Polizeisprecher Thilo Cablitz der RBB sagte, habe es fast 600 Festnahmen gegeben. Es seien um die 5.000 Teilnehmer gewesen. Sie hätten stadtweit immer wieder versucht, sich zusammenzufinden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Pressemitteilung Staatsanwaltschaft 02.08.
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