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Berlin: Diese Politiker ziehen ins Abgeordnetenhauses ein

Nach tagelanger Hängepartie  

Zusammensetzung des Berlin Abgeordnetenhauses steht

28.09.2021, 18:01 Uhr | dpa, t-online

Berlin: Diese Politiker ziehen ins Abgeordnetenhauses ein. Plakate des Linken-Politikern Klaus Lederer (li.) und von Franziska Giffey (SPD) hängen in Berlin (Archivbild): In Berlin ist nun klar, wer ins Abgeordnetenhaus einzieht. (Quelle: imago images/IPON)

Plakate des Linken-Politikern Klaus Lederer (li.) und von Franziska Giffey (SPD) hängen in Berlin (Archivbild): In Berlin ist nun klar, wer ins Abgeordnetenhaus einzieht. (Quelle: IPON/imago images)

Nach der Wahl in Berlin ist endlich klar, wie sich das Abgeordnetenhaus in der Hauptstadt zusammensetzt. Die Landeswahlleitung hat eine Liste mit allen Mitgliedern veröffentlicht.

Nach einer zweitägigen Hängepartie nach der Wahl am Sonntag ist die genaue Zusammensetzung des Berliner Abgeordnetenhauses nun klar. Die Landeswahlleitung veröffentlichte am Dienstag gegen 16 Uhr die komplette Liste der neuen Mitglieder.

Darin sind neben den Politikern, die die 78 Direktmandate in den Wahlkreisen holten und schon seit Montag bekannt waren, auch die übrigen 69 Abgeordneten aufgeführt. Diese zogen über Landes- und Bezirkslisten der Parteien in das Parlament ein.

Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin: Monika Herrmann verpasst Einzug

Damit steht nun zum Beispiel fest, dass der bisherige CDU-Fraktionschef Burkard Dregger nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertreten ist. Er verpasste ein Direktmandat und kam auch über die Liste nicht zum Zug. Den Einzug verpasste auch Monika Herrmann, die seit 2013 Bezirksbürgermeisterin in Friedrichshain-Kreuzberg war.

Vor der Wahl kündigte sie an, sich nicht mehr als Bezirksbürgermeisterin zur Wahl stellen zu lassen. Über die Landesliste der Grünen wollte sie aber ins Abgeordnetenhaus einziehen. Auch der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Torsten Schneider, schaffte den Einzugs ins Abgeordnetenhaus nicht.

Wahlchaos in Berlin: Wähler standen stundenlang Schlange

In Berlin war es bei der Bundestagswahl teilweise zu chaotischen Zuständen in den Wahllokalen gekommen, weil etwa Stimmzettel gefehlt hatten. Zudem mussten Wähler teilweise stundenlang Schlage stehen. Neben der Bundestagswahl wählten die Berliner auch noch die Vertreter  für das Abgeordnetenhaus und stimmten über einen Volksentscheid ab. 

Wegen der Umstände am Wahltag wird derzeit über eine Wiederholung der Wahl diskutiert. Die Landeswahlleiterin Petra Michaelis schließt das nicht aus. Es könne sein, dass die Pannen in der Hauptstadt so gravierend waren, dass es zu "mandatsrelevanten Fehlern" kam, sagte sie.  Fehlende Stimmzettel, lange Schlangen vor den Wahllokalen und verspätete Stimmabgaben hätten Auswirkungen auf die Sitzverteilung im Parlament haben können. 

Verwendete Quellen:

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