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Bobic setzt Umbau von Hertha-Kader fort

Von dpa
01.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic
Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic gibt vor einem Spiel ein Interview. (Quelle: Andreas Gora/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Am Tag nach der Schließung des Transferfensters haben bei Hertha BSC nicht nur die Hoffnungen in die vier Neuzugänge, sondern auch ein prominenter Abgang im Sommer im Mittelpunkt gestanden: Arne Friedrich hört nach dieser Saison als Sportdirektor beim Fußball-Bundesligisten auf. Der 42 Jahre alte ehemalige Nationalspieler will seinen Vertrag bei dem Hauptstadt-Club nicht verlängern. Das gab die Hertha am Dienstag bei einem Mediengespräch und auf ihrer Homepage bekannt. Man habe in den letzten zweieinhalb Jahren viele Höhen und Tiefen durchlebt, "wobei für mich die positiven Momente klar herausstechen", sagte Friedrich.

Er sagte, es gebe Projekte, denen er in den letzten Jahren nicht nachgehen konnte. Konkrete Pläne für die Zeit ab Sommer habe er aber noch nicht. Es sei bedauerlich, sie müssten Friedrichs Entscheidung aber akzeptieren, betonte Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic.

Friedrich war im November 2019 vom damaligen Trainer Jürgen Klinsmann geholt worden. Im Juli 2020 stieg der gebürtige Ostwestfale zum Sportdirektor auf.

Personell ist bei den Berlinern ohnehin einiges im Fluss: Auch Benjamin Weber, Leiter der Fußball-Akademie und Organisation, verlässt den Verein Ende Februar auf eigenen Wunsch nach knapp 18 Jahren, wie Hertha ebenfalls am Dienstag mitteilte. Weber wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen, hieß es.

Mit 22 Punkten liegen die Berliner in der Bundesliga aktuell auf Platz 13 und nur drei Punkte vor dem Relegationsrang. Die vier Neuzugänge sind nach Aussage von Bobic eine Mischung aus direkter Hilfe im Abstiegskampf und Perspektivspielern für die Zukunft. "Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben", sagte er.

Die Abwehrspieler Fredrik André Björkan, der vom norwegischen Meister FK Bodö/Glimt kam, und Marc Oliver Kempf vom Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart könnten der Mannschaft sofort weiterhelfen. Kempf sei ein erfahrener Bundesliga-Spieler, "der von jetzt auf nachher funktioniert".

Der südkoreanische Flügelspieler Dongjun Lee bringe eine "gewisse Fantasie" mit, imponierte der Hertha laut Bobic besonders durch seine Geschwindigkeit und seinen Drang in die Tiefe. Kelian Nsona, der vom französischen Zweitligisten SM Caen geholt wurde, sei dagegen nach einer Verletzung noch nicht spielbereit. Der Transfer des 19-Jährigen ist laut Bobic auch schon ein Vorgriff auf den kommenden Sommer. Zudem sei Anton Kade aus der eigenen Akademie nun fester Bestandteil des Profikaders.

Den Umbau des Kaders der Berliner hat Bobic auch in diesem Transferfenster fortgesetzt. Krzysztof Piatek, Deyovaisio Zeefuik, Dennis Jastrzembski und Jordan Torunarigha verließen den Verein. Bis auf Jastrzembski aber alle zunächst auf Leihbasis.

Bobic räumte aber auch ein, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen sei. Der Verein habe sich auch mit weiteren möglichen Verstärkungen beschäftigt, etwa Stürmer Lucas Alario von Bayer Leverkusen oder Rechtsverteidiger Danny da Costa von Eintracht Frankfurt. "Es war dann am Ende des Tages aber so, dass wir gesagt haben: Nein, das ist nicht machbar", sagte der 50-Jährige.

Generell sei der Markt auch angesichts der finanziellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ruhig gewesen, sagte Bobic. Man habe etwa nach einem Rechtsverteidiger geschaut, aber keine passende Lösung gesehen. "Es ging nicht darum, aktionistisch zu handeln", sagte Bobic.

Die nächsten beiden Bundesligaspiele gegen den VfL Bochum (Freitag, 20.30 Uhr) und bei Greuther Fürth (12. Februar, 15.30 Uhr) könnten für die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut im Abstiegskampf wegweisend sein. Von den vergangenen fünf Bundesligapartien konnte das Team nur ein Spiel gewinnen.

Anders als andere Bundesliga-Clubs strebt Hertha bislang keine Klage gegen die coronabedingten Zuschauerbeschränkungen an. "Wir haben aber klar hinterlegt, dass wir eine einheitliche Lösung für alle wollen", sagte Bobic.

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