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Netrebko nicht mehr bei Berliner Opern-Aufführung dabei

Von dpa
03.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Anna Netrebko
Die russische Sopranistin Anna Netrebko verbeugt sich vor dem Publikum. (Quelle: Luca Bruno/AP/dpa/dpa-bilder)
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Star-Sopranistin Anna Netrebko hat ihre Teilnahme an der "Turandot"-Produktion der Berliner Staatsoper Unter den Linden zurückgezogen. Wie das Opernhaus am Donnerstagabend weiter mitteilte, hatte es Netrebko zuvor aufgefordert, sich vom völkerrechtswidrigen Vorgehen der russischen Regierung in der Ukraine zu distanzieren.

"Wir schätzen Anna Netrebko als herausragende Sängerin und es verbindet uns eine langjährige, künstlerische Partnerschaft. Gleichzeitig sehen wir angesichts des brutalen Krieges keine Möglichkeit für eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit", teilte das Opernhaus mit.

Netrebko hätte im Juni und Juli bei acht Aufführungen die Rolle der "Turandot" in Berlin verkörpern sollen.

Weil sich die russische Opernsängerin nach Ansicht ihrer Kritiker nicht eindeutig vom russischen Präsidenten Wladimir Putin distanziert, musste sie weltweit schon einige Konzerte absagen, so zum Beispiel ein Open-Air-Konzert in Stuttgart sowie mehrere Auftritte an der renommierten New Yorker Metropolitan Opera. Das für den 2. März in der Hamburger Elbphilharmonie geplante Konzert mit ihrem Ehemann Yusif Eyvazov wurde zudem auf den 7. September verschoben.

Netrebko selbst sagte diese Woche ihre nächsten Auftritte ab. "Nach reiflicher Überlegung habe ich die äußerst schwierige Entscheidung getroffen, mich bis auf Weiteres aus dem Konzertleben zurückzuziehen", ließ die Starsopranistin über den Veranstalter River Concerts am Dienstag mitteilen.

Am Wochenende hatte sich Netrebko zur russischen Invasion in die Ukraine geäußert. Sie sei gegen diesen Krieg, schrieb die Sängerin in einer Erklärung auf Instagram. "Ich bin eine Russin und liebe mein Land, aber ich habe viele Freunde in der Ukraine, und der Schmerz und das Leid brechen mir das Herz. Ich möchte, dass dieser Krieg aufhört und die Menschen in Frieden leben können. Das erhoffe ich mir und dafür bete ich." Netrebko unterstrich zugleich, sie sei "keine politische Person". Im vergangenen Jahr hatte die Sopranistin, die auch in Wien lebt, mit einer großen Gala im Kremlpalast in Moskau ihren 50. Geburtstag gefeiert.

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