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Politologe Knelangen erwartet Schwarz-Gr├╝n im Norden

Von dpa
09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
CDU
Daniel G├╝nther (CDU, M)steht neben Friedrich Merz und Karin Prien. (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)
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Der Kieler Politikwissenschaftler Wilhelm Knelangen rechnet mit einem schwarz-gr├╝nen Regierungsb├╝ndnis in Schleswig-Holstein nach dem klaren Wahlsieg von Ministerpr├Ąsident Daniel G├╝nther (CDU). "Ein erklecklicher Teil der W├Ąhlerschaft hat G├╝nther eben nicht als CDU-Kandidaten gew├Ąhlt, sondern als Jamaika-Kopf", sagte der Professor am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Er gilt als derjenige, der die konservativen Teile des Landes zusammenbringt mit der ├Âkologischen Bewegung der Gr├╝nen." Deshalb sei die Union gut beraten, diesen wichtigen Teil des Wahlerfolges nicht infrage zu stellen.

Programmatisch seien CDU und FDP n├Ąher beieinander, deshalb unter Schwarz-Gelb unkomplizierteres Regieren m├Âglich, sagte Knelangen. Auch w├╝rden schwarz-gr├╝ne Koalitionsverhandlungen nicht reibungslos verlaufen. Zur Dramaturgie von solchen Gespr├Ąchen geh├Âre es, deutlich zu machen, dass sich beide Seiten wirklich zusammenrauften. "Aber wenn man die Geschichte weitererz├Ąhlen will, dass modern-konservativ und progressiv-├Âkologisch zusammenkommen, dann wird das die Parteien zusammenbringen." Ein Selbstl├Ąufer werde das allerdings nicht.

F├╝r die Gr├╝nen spr├Ąchen aus Sicht G├╝nthers und der CDU dar├╝ber hinaus strategische ├ťberlegungen. "Wenn die Gr├╝nen trotz ihres Wahlerfolges in die Opposition geschickt werden, dann wird diese im Norden sehr stark sein", sagte Knelangen. Zudem w├╝rde dies die Partei wieder zur├╝ck in die Arme der SPD treiben. "Die CDU muss aber ein Interesse daran haben, dass die durch die Ampel im Bund engere Verbindung von SPD und Gr├╝nen wieder geknackt wird." Die Union m├╝sse ├╝ber den Wahlerfolg im Norden hinaus Interesse an Machtoptionen haben. "Eine schwarz-gr├╝ne Koalition hier im Land ist von bundespolitischem Interesse f├╝r die CDU."

Die Union werde in den kommenden Tagen nat├╝rlich auch mit der FDP sprechen, sagte Knelangen. "Vermutlich wird sie nach Gespr├Ąchen mit FDP und Gr├╝nen feststellen, dass es mit beiden aktuellen Koalitionspartnern gehen wird. Am Ende wird es Daniel G├╝nther sein, der entscheidet." Dessen Aussagen nach der Wahl zeigten, dass er weiter bereit f├╝r eine Lager ├╝bergreifende Regierung sei. Das habe allerdings nicht nur Vorteile. "Der Preis von Jamaika war die inhaltliche Unkenntlichkeit der CDU." Sie habe mit Ausnahme der Bildungspolitik von Karin Prien keine eigenen gro├čen Themen gesetzt. "G├╝nther steht eindeutig im Vordergrund, gewisserma├čen als Spielf├╝hrer. Aber die besten Einzelspieler kamen nicht aus der CDU."

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