HomeRegionalChemnitz

Sachsen bereitet Aufnahme von Ukraine-Flüchtlinge vor


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKarl Lauterbach: "Sind im Krieg mit Putin"Symbolbild für einen TextLotto: Das sind die GewinnzahlenSymbolbild für einen TextFC Bayern: Zwei Stars Corona-positivSymbolbild für einen TextVerfolgungsjagd: Lieferwagen verunglückt Symbolbild für einen TextKlopp im Pech: Liverpool stolpert weiterSymbolbild für einen TextNord Stream 2: Kein Gasaustritt mehrSymbolbild für einen TextMann fährt mit 3,8 Promille gegen BaumSymbolbild für einen TextSargträger der Queen stirbt mit 18 JahrenSymbolbild für einen TextWichtige Gas-Pipeline geht in BetriebSymbolbild für einen TextCarmen Geiss hat die Haare kurzSymbolbild für einen TextUkrainerin vor Augen ihrer Kinder getötetSymbolbild für einen Watson TeaserRed-Bull-Boss soll schwer erkrankt seinSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Sachsen bereitet Aufnahme von Ukraine-Flüchtlinge vor

Von dpa
28.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlinge
Flüchtlinge gehen während eines Schneeschauers nach Deutschland. (Quelle: Armin Weigel/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Sachsen hat der Ukraine erneut Beistand zugesagt und bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor. Bislang seien zwar nur 132 Menschen aus dem Land nach Sachsen gekommen, die Zahlen würden aber erwartbar steigen, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts. "Es ist nicht nur ein Gebot der Humanität, sondern auch der europäischen Solidarität, dass wir Menschen aufnehmen."

Wie viele Menschen in den Freistaat kämen, sei noch unklar, so Wöller. Sachsen sei jedoch das Bundesland, in dem die Geflüchteten zuerst ankämen, vor allem über den Grenzübergang bei Görlitz. Die Menschen könnten etwa in den Erstaufnahme-Einrichtungen aufgenommen werden, dort seien mehr als 2000 Plätze frei, sagte Wöller. "Wir sind dabei, weitere Flächen und Kapazitäten zu erschließen."

Nach Angaben der Regierung wurde inzwischen ein Ukraine-Ausschuss gebildet, dem neben der Staatskanzlei mehrere Ministerien, kommunale Spitzenverbände und die Landesdirektion angehören. Ziel sei es, die Hilfen zu koordinieren. Die Betroffenen sollten möglichst kurze Zeit in Erstaufnahmeeinrichtungen verbringen und schnell in Städten und Dörfern untergebracht werden, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU): "Die Kinder sollen in Kindergärten und Schulen gehen können. Wir wünschen uns sehr, dass die Frauen und Männer auch arbeiten können."

Noch in dieser Woche soll dafür auch ein digitales Portal des Freistaats freigeschaltet werden, in dem Hilfsangebote gebündelt werden könnten. Nach dem Worten Kretschmers will Sachsen 250 000 Euro in konkrete Hilfsmaßnahmen stecken. Man sei mit den Johanniter im Gespräch, ein Zeltlager zu errichten.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Anita und Alexandra Hofmann: Die Schwestern werden musikalisch getrennte Wege gehen.
Alexandra Hofmann legt sich Künstlernamen zu
Satellitenbild von Lyman: Die russische Armee hat die strategisch wichtige Stadt in der Ukraine aufgegeben. (Archivfoto)
Symbolbild für ein Video
Russische Armee gibt eingekesselte Stadt auf

Kretschmer und sein Stellvertreter Wolfram Günther (Grüne) zeigten sich über den Angriff Russlands auf die Ukraine entsetzt. Kretschmer sprach von einer "dramatischen Situation". Hunderttausende Menschen seien auf der Flucht. "Vor uns steht eine wirklich große Herkulesaufgabe." Diesmal sei Sachsen das erste deutsche Bundesland, das Flüchtlinge erreichten.

Günther nannte das Vorgehen Russlands einen verbrecherischen Angriffskrieg. Junge russische Soldaten hätten geglaubt, sie würden in ein Manöver geschickt und nun verheizt.

Laut Kretschmer ist es aber auch notwendig, mit Blick auf Russland zu differenzieren. Man müsse unterscheiden zwischen der "aggressiven russischen Regierung" und dem Volk, dem Land. Zugleich zeigte er sich fassungslos über das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Kretschmer hatte ihn 2019 in St. Petersburg getroffen und im April 2021 bei einem Besuch in Moskau mit ihm telefoniert.

"Das ist ein Mensch, der viele getäuscht hat", sagte Kretschmer nun. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten sicher nicht erwartet, dass sie betrogen würden, sagte der CDU-Politiker. In der Ukraine werde auf erschreckende Weise Völkerrecht verletzt.

Angesprochen auf die Frage, ob er sich aktuell mit dem russischen Präsidenten treffen würde, sagte Kretschmer: "Ich möchte mich mit so jemandem, der so was macht, nicht an einen Tisch setzen. Ich wüsste nicht, was ich mit ihm besprechen sollte."

Kretschmer hält eine Stärkung der russischen Zivilgesellschaft für geboten. "Je schwieriger die Situation ist, und je mehr sich ein Land auch in Richtung Diktatur und Unfreiheit entwickelt, je mehr müssen diejenigen, die in so einem Land als Demokraten, als aufrechte Bürger leben, unterstützt werden."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Themen
CDUDeutschlandFlüchtlingeGörlitzMichael KretschmerRusslandUkraine

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website